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Freitagspost: Unsicherheit überwinden!

27. Januar 2017

Dieses Telefon. Ich hätte es am liebsten jedes Mal klingeln lassen. Gestelzt und unsicher kam ich  mir vor, wenn ich den Hörer in die Hand nahm und mich mit dem Firmennamen melden musste. Meistens sprach ich dann richtig leise. Ich habe damals sehr jung mit einer Berufsausbildung angefangen und für mich waren diese Dinge eine enorme Herausforderung. Jahre später fast schon unvorstellbar – jetzt gebe ich scheinbar mühelos Interviews für Radiosender, spreche für das Fernsehen oder meinen YouTube-Kanal. Wie das geht? Es ist alles Training! 
Wir alle fühlen uns manchmal unsicher, selbst die selbstsichersten Personen werden das kennen. Eine Präsentation oder einen Vortrag halten an der Uni, in der Schule, ein Vorstellungsgespräch oder eine Party, auf der du noch niemanden kennst. Diese Situationen sind erstmal unangenehm. 


Fake it till you make it
Dieser Spruch macht hier tatsächlich Sinn. Bei meinen Radio-Interviews denke ich nicht darüber nach, dass jetzt super viele Menschen später meine Stimme hören. Ich schiebe den Gedanken von mir und konzentriere mich auf das, was ich sagen möchte. Wie ich es sage. Ein Lächeln in der Stimme hört man nämlich, also versuche ich positiv zu klingen und Antworten in ganzen Sätzen zu geben. Keine Ehms oder Öhhhs von mir zu geben. Dann bin ich so hochkonzentriert, dass ich ganz vergesse, wer mir jetzt alles zuhören könnte. Ich mache einfach so, als wäre das jetzt normal und irgendwie ist es das dann auch.
Just Do It

Noch so ein irrsinniger Spruch, der irgendwie Sinn macht. Wenn ich etwas tun muss, vielleicht auf der Arbeit, worauf ich keine Lust habe oder keine Ahnung habe, wie und es mir vielleicht gar nicht zutraue, dann schiebe ich alle Gedanken von mir und fange an damit. Notfalls frage ich eben immer wieder nach, wenn ich bei mir etwas nicht sicher bin, doch ich versuche mir meine Unsicherheit nicht anmerken zu lassen und bleibe ruhig. 
Über Lösungen nachdenken
Ein Beispiel: Wenn ich richtig unsicher bin oder sogar Angst vor dem Vorstellungsgespräch habe, sollte ich mir vielleicht trotzdem mal überlegen, ob der Job richtig ist. Vielleicht stört mich auch etwas an dem Unternehmen. In dem Fall kann ich ganz nach dem Motto zum Gespräch gehen: Ich habe nichts zu verlieren, vermutlich will ich den Job gar nicht. Klappt es doch gut, umso besser! Im Notfall kann ich das Gespräch auch verlassen – das hatte ich tatsächlich schon mal gemacht, bei einem richtig fiesen Gespräch wo ich mich so unwohl gefühlt habe, dass einfach klar war, der Job ist nix. 
Eine andere Lösung: Hilfe suchen. Vielleicht ein Seminar zum Videos drehen, wenn mir meine Filmchen nicht gut genug sind und ich nicht weiterkomme, oder Familie / Freunde bei bestimmten Dingen um Rat fragen. 

Wenn alle Stricke reißen…

Richtig fieses Lampenfieber und nichts hilft? Rescue Tropfen finde ich da sehr hilfreich in Notfällen – das sind Bachblüten. Eine Wirkung ist medizinisch nicht nachgewiesen, doch viele schwören darauf und auch ich finde, die Tröpfchen wirken wirklich beruhigend. Es gibt sie ohne Alkohol. Natürlich darf man jetzt hier keine Wunder erwarten und ein warmer Tee wirkt vielleicht genauso beruhigend, doch vielleicht ist es mal einen Versuch wert! 
Habt ihr bestimmte Strategien, wie ihr Unsicherheiten abbaut? Freue mich über Kommentare!

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18 Comments

  • Reply Melanie 27. Januar 2017 at 15:34

    Tolle Tipps! Die Rescue Tropfen habe ich auch eine Zeit lang genommen und sie sind wirklich gut. (Ich nehme sie auch vorm Zahnarztbesuch 🙂 ) . Ich denke aber auch, dass viel Übung den Meister macht. Mittlerweile bin ich da in Vorstellungsgesprächen auch viel suveräner und nicht mehr verunsichert und eingeschüchtert :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

  • Reply MELODY JACOBS 27. Januar 2017 at 15:53

    This dress is so lovely.. You are so beautiful and I love the photos
    http://www.melodyjacob.com

  • Reply Marie Celine 27. Januar 2017 at 16:20

    Tolle Tipps!
    Ich kann dir nur Recht geben, Selbstsicherheit ist ein Training, indem man sich immer verbessern kann.

    Allerliebst, Marie Celine | http://marieceliine.blogspot.de | Auf meinem Blog findet eine Blogvorstellung statt, vielleicht möchtest du ja teilnehmen.

  • Reply Saskia von The S Signature 27. Januar 2017 at 17:53

    Sehr gute Tipps. Ich war früher vor Präsentationen im Job oder für die Uni total nervös. Übung macht den Meister. Ich habe ein Seminar besucht, welches mir die Augen geöffnet hat. Sich einfach dem Problem stellen hilft gegen Unsicherheiten, wie ich finde.

  • Reply Nicole Minnie 27. Januar 2017 at 22:16

    Erst einmal, sehr schöne Bilder 😉
    Deine Tipps finde ich sehr hilfreich und auf jeden Fall umsetzbar.
    Umso öfter man sich überwindet, umso einfacher wird es.
    Alles liebe

  • Reply BillchensBeauty Box 28. Januar 2017 at 10:15

    Ich werde bei wichtigen Terminen auch oft nervös aber je mehr Situationen dieser Art man hat desto besser wird es. Und wenn man schon interessant genug ist um z.B. zu einem Interview eingeladen zu werden, ist es ja eigentlich schon mal ein gutes Zeichen. Die Rescue Tropfen bzw Dragees mag ich aber auch sehr gerne und habe oft welche in meiner Tasche oder am Arbeitsplatz.

  • Reply Sarah 28. Januar 2017 at 12:49

    Wow ein toller Post! So schön geschrieben! Ich liebe deine Texte! <3
    Und wundervolle Bilder wieder!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange
    belle-melange.com

  • Reply Carmen S. 28. Januar 2017 at 14:19

    Was für wunderschöne Bilder *_* Das schwarz bringt deine schöne Figur wirklich gut zur Geltung ♥

  • Reply Fashionable Streets 28. Januar 2017 at 21:02

    Tolle tips & wundershöne Bilder <3
    xo
    http://www.fashionablestreets.blogspot.com

  • Reply TheSimpleMess 28. Januar 2017 at 21:09

    Ich übe noch heute gerne bevorstehende Gespräche für mich alleine vorm Spiegel oder bespreche mich mit Freunden wie ich in gewissen auftretenden Situationen auftreten kann. Ist wirklich alles eine Frage der Übung bzw. teilweise auch der Routine. 🙂

    LG
    Stefanie
    http://thesimplemess.com

  • Reply Sally 28. Januar 2017 at 21:31

    Ich denke, dass das jedem zu Beginn so geht, wenn man eine Ausbildung oder anderes anfängt. Unsicherheit kennt da vermutlich jeder, aber mit der Routinge legt sich das und ich habe z.B. überhaupt keine Probleme zu telefonieren oder mich mit Fremden zu unterhalten 🙂 Macht vermutlich auch das Alter^^

  • Reply Anna 1303 28. Januar 2017 at 21:34

    Ich versuche einfach immer, nicht so sehr darüber nachzudenken. Schöner Beitrag!

    Liebe Grüße

    Anna <3

  • Reply inaa Love 29. Januar 2017 at 20:41

    Mehr leben, weniger nachdenken. Das ist mein Motto, wenn ich unsicher bin. Da helfen mir solche Motivationssprüche immer sehr

  • Reply Acton Naq 30. Januar 2017 at 12:44

    Really nice 🙂 Amazing total look
    I love so much this your looking 🙂
    Regards
    Shopafford.com

  • Reply Diana B. 1. Februar 2017 at 01:55

    Tolle Tipps und wieder sehr schöne Bilder! Ich kenne dieses Gefühl mit der Unsicherheit auch. Gerade als Berufsanfänger ist man teilweise noch etwas schüchtern und alles ist neu. Die Routine kommt aber sehr schnell, weil man die neuen Aufgaben täglich umsetzt und man an neuen Aufgaben auch wächst. Ich denke es hilft auch wenn man neue Situationen nicht meidet, sondern sich ständig neuen Herausforderungen stellt. Denn mit jeder Situation, die man meistert, wächst auch das Selbstvertrauen.

    Liebe Grüße

  • Reply Dana Magnolia 1. Februar 2017 at 12:10

    Ein sehr hilfreicher Post. Danke für deine guten Tipps. Ich denke solche Ratschläge helfen vielen. Die Bilder sind wieder mal wundervoll geworden.

    Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.

    Liebe Grüsse Dana ♡
    http://www.danamagnolia.com

  • Reply Katja von Schminktussis Welt 15. Februar 2017 at 14:27

    Da hast du ein paar schöne Tipps zusammengestellt.

  • Reply Rose Goldandmarble 15. Februar 2017 at 23:55

    Das sind richtig gute Tipps. Ich habe auch immer Resue Drops dabei… Bei manchen Dingen hilft es mir allerdings überhaupt nicht, sie immer wieder zu machen. Es wird einfach nicht besser. Zahnarzt gehört zB dazu. Je öfter ich hingehen muss, desto schlimmer ist es… Dann lieber erst mal Abstand nehmen.

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