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Ausflug in die Normandie – Étretat an der Alabasterküste!

15. Oktober 2017
andysparkles-Ausflug in die Normandie-Alabasterküste-Étretat-Frankreich-Reiseblog

Étretat an der Alabasterküste – ein neuer Beitrag für meinen Reiseblog! Es geht um unseren Ausflug in die Normandie. Ein Outfit vor der traumhaften Kulisse ging auch schon online. Wir entschieden uns, an einem verlängerten Wochenende die Region Haute-Normandie in Frankreich zu besuchen. Dafür planten wir Étretat ein.

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Étretat – das Mekka für Künstler

Der Ort war mir schon lange ein Begriff. Jährlich pilgern Fotografen dorthin, um fantastische Schüsse vor den beeindruckenden Felsen zu machen. Tatsächlich sahen wir auch gerade ein Fotografen-Team vor Ort. Mit dem Fotografen hatte ich vor vielen Jahren mal ein Shooting gemacht und er macht nun regelmäßig Workshops zu spektakulären Shootingplätzen. Das ist nichts Neues! Früher nutzten die Impressionisten die schöne Kulisse. Claude Monet und Gustave Courbet malten hier die Kreidefelsen. Die Normandie spielte eine sehr große Rolle bei der Entwicklung des Impressionismus.

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Ausflug in die Normandie – Étretat

Die wichtigsten Sightseeing Punkte

Étretat ist perfekt für einen kurzen Ausflug. Der Ort ist nicht so groß und man kann alles gut zu Fuß erreichen. Wir übernachteten im Hotel Des Falaises sehr günstig, direkt in Fußnähe zu den Felsen. Innerhalb von zwei Tagen konnten wir uns die wichtigsten Punkte entspannt anschauen!

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Porte d’Aval

Die Kreidefelsen sind sowohl aus der Ferne wunderschön zu Betrachten als auch beim Hinaufsteigen. Wir sind am zweiten Tag komplett hinaufgewandert. Der Weg ist nicht allzu lange, in einer guten Viertelstunde ist man schon oben. Von dort aus sieht man entlang des Ärmelkanals weitere Klippen. Die Aussicht ist spektakulär! Man sieht auch die Falaises d’Étretat (im Hintergrund von unserem Selfie).

Falaise d’Amont und Chapelle Notre dame de la Garde

Am ersten Tag sind wir auf den Falaise d’Amont hinauf. Oben angekommen war es extrem stürmisch. Kühe weideten auf der Wiese hinter der kleinen Kapelle, außerdem befand sich oben auch der Jardins d’Étretat. Je weiter man hier läuft, umso mehr Kreidefelsen entdeckt man auch hier. Achtung: alles ist ungesichert. Man sollte also schon aufpassen beim Selfies schießen. Um die kleine Kapelle rankt sich sogar eine Wikinger-Sage.

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Les Jardins d’Etretat

Einer der schönsten Parks, die ich je besichtigen durfte! Der Jardins d’Étretat ist mystisch, voller Klänge und obskurer Gebilde. Sehr gepflegt und neu, mit einer traumhaften Aussicht und bequemen Sitzgelegenheiten. Wer einmal dort drin ist, bleibt auch etwas länger. Der Park hat so eine Atmosphäre, die dich nicht so schnell wieder gehen lässt. Es ist schwer zu erklären!

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Austernpark

Wer bei Ebbe in Richtung des Falaises d’Étretat spaziert, sieht den alten Austernpark aus dem Jahr 1777. Dieser wurde angeblich für Marie Antoinette gebaut! 100 Millionen Austern pro Jahr wurden zu diesem Park geliefert. Sie stammten nicht direkt von dort, sondern kamen aus Cancale. Danach wurden sie nach Paris befördert, wo die Adligen sie verspeisen konnten.

Bilder von meinem iPhone – mit Austernpark und Sardinen

Food – was gibt es außer Moules et Frites?

Meeresfrüchte sind hier natürlich hoch im Kurs. Es fällt recht schwer, ein Restaurant zu finden, das nicht nur Meeresfrüchte anbietet. Dafür sind die Moules et Frites hier natürlich Weltklasse! Ich kann keins der Restaurants so richtig empfehlen, die wir dort besucht haben. Es war generell übrigens richtig teuer. Sehr süß und günstiger war der kleine asiatische Laden Hoa Binh in der rue Alphonse Karr. Der Inhaber ist gleichzeitig Kellner und Koch!

Wer also einen Ausflug in die Normandie und nach Étretat plant, der darf vor allem vier Dinge nicht vergessen: Mütze einpacken, Koffer nicht zu schwer packen (die meisten Hotels haben keine Aufzüge und steile, schmale Treppen) sowie ausreichend Geld für die Verpflegung einplanen. Das Wichtigste: Kamera, Akku und Speicherkarten. Ihr werdet nämlich richtig viele Fotos machen!

 

Unser Video vom Ausflug

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15 Kommentare

  • Antworten Saskia 16. Oktober 2017 um 05:21

    Wunderschöne Bilder und Eindrücke!

  • Antworten Julie 16. Oktober 2017 um 08:58

    Wirklich tolle Eindrücke von einer sehr schönen Landschaft. Diese Steilküste ist wirklich sehr beeindruckend. Die Fotos sind echt super!
    Liebe Grüße,
    Julie
    https://juliesdresscode.de

  • Antworten Melanie 16. Oktober 2017 um 21:46

    Wunderschöne Bilder – Danke fürs mitnehmen

    Liebe Grüße
    Melanie von Glitter & Glamour

  • Antworten Cornelia von SilverTravellers 17. Oktober 2017 um 09:27

    Hallo Andrea und Christine,
    danke für’s „mitnehmen“ auf den Ausflug – die wunderschönen Fotos machen wirklich Lust auf die Normandie. Besonders gefallen mir die Kreidefelsen und der Park sieht auch sehr interessant aus.
    Liebe Grüße
    Cornelia von SilverTravellers

  • Antworten Uwe Werner 17. Oktober 2017 um 12:46

    Da sitzt man daheim im Büro und auch wenn das Wetter noch für kurze Zeit hier ganz gut ist, droht doch der trübe dunkle Herbst. Dein Artikel weckt unaufhaltsam Fernweh bei mir. Diese schroffe schöne Landschaft und das Meer, das ist ganz genau etwas für mich. Normandie stand bisher noch nie auf meinem Reiseplan, vielleicht sollte sich das mal ändern…

  • Antworten nici 18. Oktober 2017 um 18:03

    Voll schön…
    Da sieht so unglaublich Traumhaft aus, da würde man am liebsten selber dahin fliegen ^^.
    Und nie wieder zurück fahren *lach*
    Ist auf jeden Fall ein toller Tipp, den man sich merken muss. Vielen lieben dank dafür.
    Für mich geht es nächstes Jahr erst einmal nach Prag und nach Dänemark ^^

    Alles liebe

  • Antworten CARA DEAN 18. Oktober 2017 um 18:21

    Jaa Frankreich kann sooo schön sein. Tolle eindrucksstarke Fotos. Gefällt mir.

    Liebst, http://cara-dean.blogspot.de

  • Antworten FaBa-Familie aus Bamberg 18. Oktober 2017 um 18:54

    Hallöchen,
    das sieht und klingt alles wirklich traumhaft.
    Jetzt habe ich richtig Lust auf Urlaub.
    Liebe Grüße Marie

  • Antworten Nina 18. Oktober 2017 um 18:59

    Was für wunderschöne Bilder! Da bekommt man gleich wieder Meerweh und Fernweh! Vielen lieben Dank auch für den Artikel und die Tipps dazu – ich habe mir das mal als eines meiner nächsten Ziele gespeichert und hoffe, ebenso tolles Wetter vorzufinden!

    Liebe Grüße,
    Nina

  • Antworten Kate 18. Oktober 2017 um 20:58

    You a look-alike your sister. 🙂
    By the way amazing photos.

    Somethingbykate

  • Antworten Svenja 19. Oktober 2017 um 04:39

    Wow, deine Bilder machen echt Lust auf die Normandie, wobei diese Region noch nie auf meinem Radar stand.
    Liebe Grüße
    Svenja von http://www.lovelysuitcase.de

  • Antworten Dani 21. Oktober 2017 um 11:09

    Wow, das sind echt sehr schöne Fotos geworden. Vor allem der Kiesel/Steinstrand hat es mir sehr angetan. 🙂

  • Antworten magda_eva 21. Oktober 2017 um 12:11

    Kein Wunder, dass die Künstler dort gezeichnet und gemalt haben. Die Gegend ist auf jeden malerisch und wundervoll. Ich kann mir gutvorstellen dort einfach einen Tag am „Strand“ zu verbringen und alles auf mich wirken lassen.
    Sehr schön! Vielleicht sollte ich Frankreich eine weitere Chance geben, denn die Normandie ist sehr schön!
    Und deine Fotos sind super! Vielen Dank für deinen Einblick und deine Tipps 😉

    Liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

  • Antworten Kerstin Paar 23. Oktober 2017 um 21:25

    Was für schöne Aufnahmen, das erfreut einen gerade bei Nieselregen und trübem Wetter sehr.
    Freue mich weitere schöne Beiträge bei dir zu lesen und wünsche einen wärmenden angenehmen Herbst.

  • Antworten Mein Monatsrückblick im Oktober - andysparkles.de 1. November 2017 um 10:41

    […] In diesem Fall bin ich zu Christine ins Saarland gedüst und wir sind von da aus ab in die Normandie. Die viele Fahrerei hat mich allerdings echt ziemlich geschlaucht – 6 Stunden bis ins […]

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