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Freitagspost: So habe ich gelernt mit Druck umzugehen

29. September 2017
andysparkles-Modeblog Berlin-Freitagspost-So habe ich gelernt mit Druck umzugehen

„Es muss ganz schön hart sein. Immer diesem Druck nach Likes, Followern, Kommentare ausgesetzt zu sein.“ Bloggen ist wie eine riesige Baustelle. Wenn man an einer Stelle angefangen hat, wie beispielsweise endlich das Pinterest Profil zu optimieren, geht es an der nächsten Stelle weiter. Der Blog ist nicht (ausreichend) SEO optimiert und Instagram hat schon wieder den Algorithmus verändert. Also heißt es auch da: was kann ich tun, um meine Reichweite wieder zu verbessern? Es geht immer um Zahlen, Statistiken. Reichweite. Ich erreiche viele Tausende Menschen, sowohl durch den Blog, also auch Instagram oder Pinterest. Das ist ein gewaltiger Druck. Deswegen geht es heute im Freitagspost mal um dieses Thema: So habe ich gelernt mit Druck umzugehen.

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Beobachte dich selbst – steigt die Unzufriedenheit?

Social Media neigt dazu, unzufrieden zu machen. Du beobachtest andere Menschen, denen es vielleicht (zumindest macht es den Anschein) besser geht. Oder du stalkst Menschen, die dir mal nahestanden, weil es im Internet so einfach geht und auch das kann sehr unzufrieden machen. Was hat das jetzt mit Druck zu tun? Es ist eine Art von Druck, die man sich selbst macht und absolut vermeiden könnte. Daher beobachte ich mein Social Media Verhalten genau. Meinen privaten Facebook Account nutze ich fast gar nicht mehr – schon seit Jahren. Ich habe auch aufgehört, mir Fernsehen anzuschauen. Das klingt jetzt vielleicht etwas drastisch. Doch ich habe selbst beobachtet, dass der Konsum von Fernseh-Shows mir nicht gut tut. Stattdessen schalte ich lieber um auf Netflix oder gehe mal ins Kino.

Wenn der Druck zu groß wird… love it, change it or leave it

Manchmal liebe ich es tatsächlich, so unter Strom zu schauen. Ein Termin jagt den nächsten, dazwischen noch für neue Fotos sorgen und Artikel schreiben. Das kann schon Spaß machen. Keinen Spaß mehr hat es mir gemacht mit dem Druck rund um Instagram. Deswegen habe ich mein Instagram Verhalten geändert!

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So habe ich gelernt mit Druck umzugehen

Es sollte ein entspannter Urlaub werden. Über die Weihnachtsfeiertage mal nach Ägypten. Stattdessen habe ich an einem Tag fast einen Heulkrampf bekommen, weil das WLAN schlichtweg nirgends funktionierte und ich weder meine Instagram Routine einhalten konnte noch genügend für den Blog tun konne. Selbst an einem Tag vor Weihnachten habe ich mit meinem spärlichen Handy-Restdatenvolumen direkt vor den Tempelanlagen von Luxor noch Kooperationsanfragen beantwortet. Da war mir klar geworden: Jetzt muss sich etwas ändern.

Schritt 1: Instagram reduzieren

Über mehrere Monate hinweg verbrachte ich täglich bis zu 2 Stunden mit Instagram. Liken, kommentieren, 3 Bilder am Tag hochladen. Es war nicht immer schrecklich, ich mag die App total. Doch dieser Druck, wenn mal die Zeit nicht ausgereicht hat! Zu Beginn des Jahres 2017 habe ich mich entschieden, Instagram zu vernachlässigen. So schwer es mir fiel. Ich hätte jetzt vermutlich schon viel mehr Abonnenten, wenn ich so weiter wie bisher gemacht hätte. Doch mir war es wichtiger, andere Dinge zu tun. Lesen zum Beispiel. Spazieren gehen, Berlin zu entdecken. Mich mit Menschen zu verabreden oder Texte für den Blog zu schreiben. Instagram ist nicht alles. Follower auch nicht.

Schritt 2: Die großen Baustellen angehen – der Umzug zu WordPress!

Ich war extrem unzufrieden mit meiner Blog Performance und die Möglichkeiten bei Blogger (gerade was SEO angeht) reichten mir nicht mehr aus. Der Umzug zu WordPress hatte mir richtig Angst gemacht. Im August war es so weit und ich bin sehr glücklich damit!

Schritt 3: Auch mal Nein sagen

Nein sagen ist vielleicht der wichtigste Punkt. Eben auch mal Nein sagen zu Jobs, auf die man keine Lust hat. Nein sagen zu merkwürdigen Kooperationsanfragen. Ich überlege mir mittlerweile sehr genau, womit ich meine Zeit verbringen möchte. Dann gibt es auch keinen Grund, nachher unzufrieden zu sein oder sich zu sehr unter Druck gesetzt zu fühlen. Weil man mal wieder zu schnell Ja gesagt hat.

 

So habe ich gelernt mit Druck umzugehen! Leider erst an einem wirklichen Tiefpunkt. Wie so oft! Kennt ihr solche Situationen und wie habt ihr gelernt, damit umzugehen?

andysparkles-Modeblog Berlin-Freitagspost-So habe ich gelernt mit Druck umzugehen Mein Outfit

Top: Boohoo
Rock: Smash!
Sandalen: Esprit
Tasche: Vintage

Fotos von Christine

Location: Volkspark Friedrichshain, Berlin

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8 Kommentare

  • Antworten Berna 29. September 2017 um 11:57

    Wieder einmal ein toller Post, ich mache Blog und Instagram nur nebenbei und für mich gibt es definitiv auch andere Sachen im Leben, die an erster Stelle stehen!

    Auf meinem Blog läuft gerade ein Gewinnspiel, vllt. hast du Lust mitzumachen!

    Liebste Grüße, Berna

  • Antworten Rebecca 29. September 2017 um 15:12

    Zunächst einmal ist es ein wirklich toller Look. Gefällt mir richtig gut. 🙂
    Mir wurde es auch zuviel und zwar so sehr, dass ich vor kurzem über zwei Wochen weder auf dem Blog, noch bei Instagram irgendwas gepostet habe. Dieser ständige Druck war einfach zuviel und es hat so keinen Spaß mehr gemacht. Jetzt geht es mir viel besser und ich gehe alles ruhiger an. 🙂

    Liebe Grüße
    Rebecca

  • Antworten Kim B. 29. September 2017 um 22:19

    Toller Post! Du spricht hier ein sehr wichtiges Thema an. Ich glaube man kann sich bei allem zu viel Druck machen. Und man muss lernen, dass es viel mehr bringt, die Baustellen entspannt anzugehen und ohne Hektik zu beheben. So ist es bei mir zumindest immer. Wenn andere mir Druck machen, geht es mir natürlich schlecht. Dann denke ich eine Zeit darüber nach und bringe mir vor Augen, dass nicht alles von jetzt auf gleich passieren kann und dass es meine Sache ist wann und wie ich etwas mache.
    Deine Bilder sehen klasse aus! Der Look steht dir wirklich gut und der Rock mit den Details unten sieht super aus!

    Liebe Grüße
    Kim 🙂
    https://softandlovelyx.blogspot.de/

  • Antworten Milli 1. Oktober 2017 um 15:22

    ich finde auch, dass mit dem bloggen auch ein gewisser Druck da ist. Aber da hilft mal wieder – wie so oft im Leben – manches einfach entspannter angehen. So wie du das mit Instagram gemacht hast.

    Liebe Grüße, MIlli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  • Antworten Dolce Petite 1. Oktober 2017 um 19:06

    Ich kann deine Situation im Urlaub gut nachvollziehen, und finde es toll, dass du jetzt mehr auf dich selbst achtest! Im Blogging-Dschungel kann man bei all den Baustellen tatsächlich oft den Überblick verlieren, und dann ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Man könnte immer mehr machen – muss man aber nicht.

    PS: Sehr schöner Look! 🙂

    xx,
    Jasmin
    http://www.dolcepetite.com

  • Antworten Marie 2. Oktober 2017 um 17:43

    Sehr interessanter Artikel und tolles Outfit. Wenn man sich ständig vergleicht, dann wird man automatisch unglücklich. Der Druck von Instagram und Co. ist echt nicht schön, aber da muss man die richtige Balance für sich finden. Ich finde auch, man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht auf vielen Festen gleichzeitig tanzen. 😉
    Alles Liebe Marie

  • Antworten Mona 3. Oktober 2017 um 19:23

    ich kenn das auch zu gut und bin da zumindest manchmal froh, dass ich eine Festanstellung habe und Blog und Social Media nur privat mache – und somit die Freiheit einfach mal zu pausieren. Momentan geht es mir auch wieder so, dass ich überlege, alle Apps mal eine Zeit sein zu lassen, mich rein auf den Blog zu konzentrieren und zu sehen, ob ich aus der Neid und Reizüberflutungs Schleife rauskomme und ein bisschen zur Ruhe und wie es sich auf meinen Blog auswirkt, der wirklich gelitten hat, seit ich Instagram habe (seit 2013)

    toller Artikel und immer wieder schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht ♥

  • Antworten Rachel 4. Oktober 2017 um 20:14

    Hey ,

    ich finde dein Post echt Klasse.
    Und dein Outfit steht dir super. 👍🏾

    Liebe Grüße ❤️❤️❤️

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