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Freitagspost: Bewusstes Sprechen – 6 gefährliche Wörter!

31. August 2018
Bewusstes Sprechen-Freitagspost andysparkles

Was bedeutet „Bewusstes Sprechen“? Habt ihr euch schon mal gefragt, warum euch andere nicht zuhören oder warum ihr nicht „gehört“ werdet? Es gibt sechs ganz alltägliche Wörter, die wir dringend aus unserem Wortschatz streichen sollten! So werden wir auch automatisch selbstbewusster und drücken uns viel klarer aus. Durch solche Sprachmuster halten wir uns selbst zurück, geben Verantwortung ab oder machen uns selbst unnötig herunter! Deswegen ist das auch so ein spannendes Thema für meinen heutigen Freitagspost.

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Bewusstes Sprechen – warum du diese Wörter vermeiden musst!

„Aber…“

„Aber“ ist eins der schlimmsten alltäglichen Worte. Denn „aber“ kehrt die eigentliche Bedeutung von dem, was du sagen wolltest, völlig um. „Das hast du super gemacht, aber…“ Schon ist das Kompliment völlig zerstört. Niemand wird es jetzt noch als Kompliment auffassen, was du sagst, sondern sich nur noch auf das „aber“ konzentrieren.

„müssen…“

„Wir müssen noch den Auftrag erledigen, das Buch lesen, den Blogpost schreiben.“ Müssen suggeriert einen Zwang. Ein Zwang ist unangenehm. Wenn etwas unangenehm ist, willst du es gar nicht. Besser ändern zu „Wir wollen noch… “

„versuchen“

„Ich versuche eine Entscheidung zu treffen.“ Sag doch lieber gleich: „Ich werde in zwei Wochen eine Entscheidung treffen.“ Versuchen ist sehr negativ behaftet. Es hat auch keinen großen Sinn. „Versuche mal das hier zu lesen.“ Was jetzt, soll ich es machen oder nicht? Entweder wir tun etwas, oder wir tun es eben nicht!

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„Ich bin..“

Was soll denn an „Ich bin“ falsch sein? Nun, es ist so: Immer wenn wir uns mit etwas identifizieren, verknüpfen wir unsere Person damit. Ich bin eine Frau. Das ist gefährlich, wenn es negative Dinge sind. „Ich bin schlecht gelaunt.“ „Ich bin Raucher.“ „Ich bin ein Versager.“ Was können wir stattdessen sagen? Nichts – komplett streichen! Es ist nicht gut, wenn wir uns und unsere Person mit solchen negativen Dingen verknüpfen.

„Entschuldigung“

Natürlich machen wir Fehler und möchten uns dafür entschuldigen. Doch wie stellen wir das am besten an? Sollen wir lieber sagen: „Entschuldigung, ich war zu spät.“ oder dann doch „Danke, dass du so lange auf mich gewartet hast.“ Damit lenkst du den Fokus auf das Positive. Eben anders verpacken.

„Ich verlasse mich auf dich“

Du gibst die Verantwortung ab. Du kannst es ganz anders formulieren. „Wenn du nächstes Mal nicht pünktlich kommst, gehe ich nach 10 Minuten.“ So behältst du die Macht und gibst die Verantwortung nicht ab – du begibst dich nicht in eine passive Haltung!

Das Spannende ist, wie der sprachliche Rahmen die Bedeutung verändern kann. Es gibt so viele Füllwörter wie „eigentlich“ oder „also“, die nur die Bedeutung von dem was wir sagen möchte, abschwächen. Wir geben so völlig falsche Signale, machen uns selbst schwächer und schmälern die Wichtigkeit unserer Botschaft. Achtet mal auf eure Sprache! Was fällt auf euch?

Buchtipp: Ja, aber… von Lelia Kühne de Haan

Ich finde das Thema „Bewusstes Sprechen“ ganz faszinierend und werde mich damit in nächster Zeit näher beschäftigen. Noch kratze ich erstmal an der Oberfläche und teile meine ersten Erkenntnisse mit euch!

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4 Kommentare

  • Antworten Kristina Dinges 31. August 2018 um 21:06

    Was für ein interessanter Post. Aber und wir müssen oder ähnliches sage ich nicht mehr.
    Trotzdem waren da noch ein, zwei Sachen dabei, die ich noch gar nicht wussste.
    Du siehst wie immer toll aus!

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

  • Antworten Anna 1. September 2018 um 00:08

    Ich finde deine Freitagsposts so toll. Danke für die Tipps. ❤❤❤

  • Antworten Saskia 1. September 2018 um 07:34

    Ein wirklich spannendes Thema. Ich hab unter dieser Rubrik noch das Wort „eigentlich“ gespeichert… Ist wohl auch nicht so gut…

  • Antworten Du bist kein Opfer deiner Vergangenheit - andysparkles.de 21. Juni 2019 um 11:55

    […] jede Woche zu führen. In erster Linie wirkt es wie ein Ratgeber, wenn ich Beiträge schreibe wie Bewusstes Sprechen – 6 gefährliche Worte oder Was wirklich gegen schlechte Laune hilft. Tatsächlich ist es für mich eine sehr persönliche […]

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