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Weg aus dem Kleiderschrank – wie mache ich meine Garderobe fit für den Sommer?

8. April 2017

In diesem Look trage ich nur Kleidungsstücke, die ich so oder so ähnlich immer trage und einfach liebe. Skinny Jeans in Dunkelgrau, schwarzes Longsleeve, Lederjacke und Ankle Boots. Doch meistens stehe ich ratlos vor meinen Kleiderstangen und denke mir so: Nein, das Kleid heute nicht, das auch nicht, auf diese Schuhe hab ich keine Lust… warum ist das so?? Ich wähle doch jedes neue Kleidungsstücke sorgfältig aus, warum ist da so viel was ich nicht tragen möchte?

Lernen, Abschied zu nehmen

It’s time to say goodbye! Ihr liebt diesen schönen Mantel, doch habt ihn schon seit fast zwei Jahren nicht mehr getragen? Naja, da kann die Liebe doch nicht so groß sein… Ok, es fällt schwer sich von solchen Teilen zu trennen. Bei mir sind das die Felljacken. Ich habe bestimmt 15 Felljacken, die ich nie trage. Meine aktuelle Ausrede? Vielleicht ziehe ich die jetzt mal an, wenn ich in Berlin wohne… haha. Naja, dennoch, ich schaffe es trotzdem mich ab und zu wenigstens auch von 1-2 Felljacken zu trennen. Und das geht so:

Mach den alten Kram zu Geld!

Ich habe schon 3x Flohmärkte mitgemacht und es hat sich 2x relativ gelohnt, doch die Einnahmen decken meiner Meinung nicht wirklich den Aufwand. Alles einladen, ausladen, den ganzen Tag festsitzen, Standgebühr… Deswegen bevorzuge ich ganz klar den Online Flohmarkt. Das lohnt sich wirklich! Dabei verwende ich 3 Plattformen:
  • Kleiderkreisel: Ich bin schon seit sehr vielen Jahren mal mehr, mal weniger aktiv dort und habe bisher immer erfolgreich meine Sachen verkauft. Manchmal auch persönlich mit den Käufern getroffen – spart Versand! KK ist übrigens wieder kostenlos.
  • Ebay-Kleinanzeigen: Auch hier bekommt man (fast) alles los. Viele Teile gehen bei KK nicht weg, dafür dort. Deswegen lade ich meist alles doppelt auf beiden Plattformen. Hier ist es auch kostenlos, aber eingeschränkt – ich glaube es dürfen nur so 50 Anzeigen im Monat sein
  • Mädchenflohmarkt: Ich nutze hier den Concierge-Service, das heißt ich schicke alle meine Sachen in einem großen Paket dorthin und MF wickelt den Rest ab (mit 40% Provision). Das hat für mich den Vorteil, dass ich null Stress hab und nur das Geld einsacke. Als Blogger darf ich dort Sachen ab 20 Euro Wiederverkaufswert hinschicken, für alle anderen geht es ab 50 Euro Wiederverkaufswert. Natürlich kann jeder auch die Plattform selbst nutzen und dann provisionsfrei seine Sachen hochladen und verkaufen.

Kaputte Sachen entsorgen

Löchrige Socken, verfärbte Tops und überhaupt alles, was verzogen und alt ist: Weg damit. Solche Sachen bringe ich zur Altkleidersammlung. Überhaupt vernachlässigen wir gerne mal Socken & Co. und ziehen die noch ewig an, auch wenn sie schon total verschlissen sind. Das muss ja nicht sein, bei H&M kann man schließlich für ein paar Euro schon einen neuen Pack Socken mitnehmen. Das Gleiche gilt für Kleidungsstücke in schlechter Quali, die kratzen oder sich komisch fühlen.

„Hausklamotten“ – wieviel brauche ich wirklich?

Kuschlige Pullis, Cardis, Jogginghosen – alles was nicht mehr „gut genug“ ist, trage ich dann daheim. Doch muss das wirklich so viel sein? Brauche ich 20 „Daheim-Cardis“ oder Kuschelpullis? Wohl kaum. Also gilt auch hier: Weg damit! 

Diese schmerzenden Schuhe…

Ok, ich hab ja noch eine Ausrede. Schlecht sitzende Schuhe und viel zu hohe High Heels brauche ich natürlich dringend für meine Outfit-Shootings, weil vielleicht zu diesem einen Kleid wirklich nur dieser eine Schuh am besten aussieht… Doch generell gilt: Drückende Schuhe und schmerzende Heels bringen es einfach nicht. Ich versuche auch solche Schuhe schnell zu verkaufen und dann lieber in bequeme Modelle zu investieren. 

Passt es noch oder steht es mir wirklich?

Wenn Hosen kneifen und Kleider sich unschön abzeichnen über den „Rundungen“, dann kann man natürlich hoffen wieder abzunehmen. Doch viel Sinn macht es nicht. Ich achte auch direkt beim Kleiderkauf schon darauf nichts zu kaufen, was allzu unvorteilhaft ist. Wenn sich doch mal was einschleicht, verkaufe ich es in der Regel wieder oder verschenke es. 
Was macht ihr mit euren alten Sachen – kennt ihr noch weitere Plattformen, die gut funktionieren? Hier gibt es noch weitere Tipps, wenn ihr wieder nichts zum Anziehen habt

Mein Outfit:

  • Jacket: Zara, similar here
  • Top, Jeans: Zara
  • Ankle Boots*: Café Noir via Styleicône
Pictures by Christine
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27 Comments

  • Reply Monika 8. April 2017 at 16:06

    great look and photos:)
    swiatwkolorzeblond.com

  • Reply Milex xxx 8. April 2017 at 19:13

  • Reply Carmen S. 9. April 2017 at 09:32

    Also ich habe irgendwie kein Problem damit, Sachen wegzuwerfen. Ich liebe es, Ordnung in meinem Schränken zu haben und dort auch nur Sachen zu finden, die ich wirklich gerne trage. Da hat man diesen "ich habe nichts zum Anziehen" Effekt auch nicht (mehr so oft ;D ).
    Dein Outfit finde ich sehr schön und die Bilder sind klasse geworden ♥
    Liebste Grüße
    Carmen

  • Reply Ando 9. April 2017 at 09:58

    Ich habe aktuell einen absoluten Ausmist-Tick.
    Ich habe hier 2 Wäschekörbe voll mit Klamotten stehen, die ich aktuell verkaufe und noch teilweise noch einstellen muss. Aber das Ausmisten tut einem einfach wirklich gut. Ich benutze bevorzugt Kleiderkreisel und Ebay dafür 🙂

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net/blog/

  • Reply Sarah 9. April 2017 at 10:26

    Wow toller Look! Und klasse Location! 🙂

    Liebst, Sarah von Belle Mélange

  • Reply Nicole Minnie 9. April 2017 at 10:53

    Achja, ich müsste auch mal wieder meinen Kleiderschrank ausmisten und das wäre gleich mal ein guter start für mich 😉 Allerdings würde ich in diesem Sinne nicht verkaufen, sondern gute Kleidung an Bedürftige spenden. So tue ich auch noch was gutes ^^. Aber sehr schön geschrieben und toller Look.

    Alles liebe

  • Reply Bittersüß. 9. April 2017 at 12:04

    Am besten ist, VOR dem Einkauf erst mal gründlich zu überlegen, was man braucht, was einem wirklich steht und was man auch längerfristig will. Kein Impulskauf mehr, "Das Shirt, das du dir letzte Woche gekauft hast, ist heute schon wieder out"-Eingerede durch ständig wechselnde Schaufenster ignorieren und bei jedem Teil die Kombinationsmöglichkeiten mit Teilen aus dem eigenen Kleiderschrank daheim durchgehen. Kein Mensch braucht mehr als zwei paar Sneaker, zwei gute High Heels und zwei Paar Sandalen für den Sommer. Ehrlich nicht. Selbiges gilt für Klamotten und Accessoires. Letzte kommen bei mir nur noch aus Echtschmuck ins Haus. Das reduziert allein preislich die Menge. Und man ist länger mit den Dingen zufrieden.
    Derzeit lebe ich ein Jahr in Japan und war allein wegen Gepäckbegrenzung gezwungen, stark auszumisten und zu sortieren. Ja, seit 6 Monaten lebe ich mit nur einem mittelgroßen Koffer Klamotten. Seit ich hier bin, war ich genau 3x shoppen. Dabei hab ich mir ein Paar Schuhe und eine Hose für die Arbeit und ein Shirt mit japanischem Aufdruck gekauft. Und das war's. Ich fühl mich trotzdem toll, immer gut gekleidet und zufrieden. Tatsächlich fällt es wesentlich leichter, ein schönes Outfit zu finden, wenn die eigene Garderobe überschaubar ist. Sie sollte nur aus Lieblingsteilen bestehen. Basics und für jede Saison ein Trendteil. Das reicht vollkommen aus.

  • Reply Laura 9. April 2017 at 13:07

    Wunderbares Outfit!
    All Black geht einfach immer. (:

    Es sind auch wunderbare Tipps zum Ausmisten dabei, ich verkaufe meine Sachen super gerne auf Kleiderkreisel und wenn es schnell gehen soll, auf dem Flohmarkt. (:

    Liebe Grüße,
    Laura

    http://www.the-ognc.com

  • Reply Modern Snowwhite 9. April 2017 at 13:18

    Du hast echt gute Tipps zusammengefasst! Ich muss auch unbedingt wieder meine Klamotten aussortieren – ich hab so viel Kram, dass es momentan echt meinen Kleiderschrank sprengt…
    Alles Liebe,
    Sissy von
    Modern Snowwhite

  • Reply Be Sassique 9. April 2017 at 14:25

    Ach ja immer dieser Kleiderschrank. Manchmal denke ich er füllt sich von ganz alleine über Nacht wieder auf:D Danke für all die guten Tipps, ich muss nächste Woche auch endlich ausmisten…
    Liebste Grüße
    Sassi

  • Reply tantedine 9. April 2017 at 14:58

    Toller Post! Ich bin eher der Typ Flohmarkt und das bringt jedes Jahr aufs Neue Spaß. Ich sortiere regelmäßig meinen Schrank aus und bin immer froh, wenn die ganzen 'Altlasten' weg sind. Zur Zeit finde ich aber leider keinen guten Ersatz an Klamotten. Aber nächste Woche gehts wahrscheinlich nach Hamburg zum shoppen.

    Liebe Grüße Nadine von tantedine.de

  • Reply When Anna 9. April 2017 at 15:21

    Ich habe auch erst letzte Woche meinen Kleiderschrank ausgemistet und habe mich von einigen Sachen getrennt – und das meiste ist sogar schon verkauft 🙂

    Liebe Grüße,
    Anna
    von https://whenanna.com/

  • Reply Alex 9. April 2017 at 19:09

    Ein toller Post! 🙂 Ich kenne das Problem, habe aber jetzt nach dem Umzug von New York nach München ordentlich aussortiert. Einiges steht noch im Keller, ich muss mich wirklich mal darum kümmern, dass ich es loswerde…in New York habe ich gemerkt, wie angenehm es ist, wenn man einfach weniger besitzt, dafür aber nur Sachen, die man auch wirklich trägt. Und das versuche ich jetzt, auch im Alltag umzusetzen 🙂

  • Reply Anna 1303 9. April 2017 at 19:42

    Danke für die Tipps! Ich versuche meinen Kleiderschrank regelmäßig auszumisten. 🙂

    Liebe Grüße

    Anna <3

    annashines.com

  • Reply pretty-you 10. April 2017 at 08:17

    Ich müsste dringend mal wieder meinen Kleiderschrank ausmisten. Er platzt aus allen Nähten! Da sind Sachen dabei, die ich sicher 5 Jahre nicht mehr angezogen habe. Aber wir wissen ja, es wird alles wieder modern und ich kann mich sooo schlecht trennen.

    Liebe Grüße

    Christine

  • Reply BillchensBeauty Box 10. April 2017 at 08:26

    Tolle Tipps! Ich muss bei mir auch dringend mal ausmisten und Platz für Neues schaffen. Hatte auch schon ein paar Mal überlegt ein paar Teile bei ebay zu verkaufen.

  • Reply Hanna 10. April 2017 at 08:48

    Sehr gute Tipps! Ich habe auch immer Probleme damit, mich von altem Zeug zu trennen. Aber einmal im halben Jahr mache ich einen Radikalschlag und setze mich über die sentimentalen Gefühle hinweg.

    Liebe Grüße
    Hanna von Written In Red Letters

  • Reply Beauty Mango 10. April 2017 at 10:38

    Ich muss meinen Kleiderschrank auch endlich mal ausmisten! ich habe so viele Klamotten, die ich einfach nicht mehr trage!

  • Reply Anja Schloßmacher 10. April 2017 at 12:49

    Hallo Andrea,
    ja es ist schade um die alten Klamotten und daher gebe ich sie meistens meiner Tante und die ist happy. Sie zu verkaufen ist mir viel zu mühselig und zeitaufwändig. Früher habe ich das mit den Kinderkleidern gemacht, aber auch dafür habe ich keine Zeit mehr.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  • Reply Madame Keke 10. April 2017 at 15:38

    Gott sei Dank habe ich das Ausmisten schon im Januar hinter mich gebracht 🙂 Tolles Outfit und super Tipps!

  • Reply Saskia von The S Signature 10. April 2017 at 17:29

    Ich habe gerade jetzt gerade erst wieder unbequeme Schuhe im Schrank. Beim ersten ausführen musste ich feststellen, dass sie mega unbequem sind. Schade, denn optisch gefallen sie mir sehr gut und der kleine Absatz ließ es nicht vermuten. Bei der Anprobe waren sie auch bequem. Echt blöd, aber ich muss sie wohl auch abgeben, weil sie sonst nur vollstauben.

  • Reply Michelle Früh 11. April 2017 at 07:58

    Die Tipps sind wirklich toll. Habe auch erst sehr viel ausgemistet
    Dein Outfit gefällt mir auch sehr gut und die Location ist der Hammer
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

  • Reply Shades of Ivory 11. April 2017 at 11:12

    Da hast du absolut Recht, meine Liebe. Klamotten die nicht getragen werden, sollte man radikal ausmisten. Wenn es nur nicht immer so schwer wäre, haha. Ich habe diesbezüglich auch schon zwei Posts im Dashboard schlummern, posten werde ich die allerdings erst in Berlin. Hab noch kein Bildmaterial und hier siehts eh aus wie bei Hempels unterm Sofa.
    Am interessantesten finde ich ja die "Home Klamotten". Sämtlichen Kram, mit dem wir uns nicht vor die Haustür begeben wollen, tragen wir dann daheim. Warum eigentlich? Daheim könnte man doch auch gut gekleidet sein. Klar, lümmelt man in der neuen Knitterbluse nicht chillig auf der Couch rum, aber interessant ist das Phänomen doch. (Vor allem bei meinem rosafarbenen Oma-Pullover oder der Weste mit den Öhrchen(!!!!) )
    Sitzschuhe kenne ich auch sehr gut, die dienen mir als Deko :-D.

    Ich freue mich auf dich in Berlin. Wollt ich noch mal gesagt haben :).

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

  • Reply Julia 11. April 2017 at 11:58

    Das ist mal ein wirklich hilfreicher Post. Ich habe erst letzten Herbst gut ausgemistet, das ist echt so befreiend und erleichternd 🙂 Liebe Grüße, Julia

  • Reply Diana B. 11. April 2017 at 13:55

    Mir fällt es auch oft schwer mich von Sachen aus dem Kleiderschrank zu trennen. Aber ich habe inzwischen schon viel aussortiert und mich von vielem getrennt, was mir nicht mehr wirklich gefällt oder was unbequem geworden ist.

  • Reply Kim 11. April 2017 at 15:18

    Das Outfit sieht super aus.
    Besonders gefällt mir die Hose!

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

  • Reply Freitagspost: So bekommst du deine Motivation zurück! - andysparkles.de 15. August 2017 at 09:16

    […] hat. So einiges. Ich bin furchtbar unmotiviert in einem unaufgeräumten, vollgestapelten Zuhause. Aufräumen hilft den Kopf frei zu bekommen, damit er wieder Platz für neue Ideen habt. Am Wochenende muss ich […]

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