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Bin ich depressiv?

12. Dezember 2017
andysparkles-Bin ich depressiv-Gedanken

Bin ich depressiv? Ich habe mir diese Frage schon oft in meinem Leben gestellt. Na klar, ich bin oft mal niedergeschlagen und gerade wenn ich PMS habe, dann erscheint mir alles so richtig sinnlos. In der Pubertät war es ganz schlimm. Doch bei wem war die Pubertät eigentlich nicht schlimm und wer ist nicht mal niedergeschlagen? Eine Depression ist eine handfeste Krankheit. Diese kann sogar rein biologische Ursachen haben und es kann jeden jederzeit treffen. Damit ist nicht zu spaßen und wer stark leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ok, das sage ich jetzt so und ich meine es auch so, doch habe ich schon mal einen Arzt aufgesucht? Nicht so. Weil so etwas irgendwie unangenehm ist, obwohl es das im Grunde gar nicht sein muss.

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Bin ich depressiv – oder ist es nur das Wetter?

Du kannst es nur selbst wissen. Es gibt so viele verschiedene Formen und Arten einer Depression. Viele werden antriebslos und wollen nur noch im Bett liegen. Ich habe schon von Menschen gelesen, die durch ihre Depression in eine wahre Arbeitswut verfallen sind. Das wäre dann wohl eher ich. Es ist schwer zu sagen und jeder muss für sich selbst wissen, wann es Zeit ist, zum Arzt zu gehen. Ich denke jedenfalls, sobald wirklich suizidale Gedanken aufkommen, ist es definitiv Zeit dazu. Das ist dann keine Diskussion mehr.

Gibt es Medikamente, die helfen können?

Ich weiß aus den Kommentaren meiner Leser bei Beiträgen in dieser Art, dass es vielen von euch nicht geheuer ist, Medikamente zu nehmen. Verstehe ich schon. In Deutschland haben wir allerdings sehr strenge Bestimmungen und haben da grundsätzlich nicht viel Grund, Angst zu haben, gerade wenn es nicht mal verschreibungspflichtig ist. Ich finde es immer erschreckend in Ländern wie der Türkei, wenn selbst Antibiotika einfach so über den Ladentisch gehen.

Ich selbst habe schon oft nicht verschreibungspflichtige Mittel ausprobiert, die bei Stimmungsschwankungen und Niedergeschlagenheit helfen sollen. Dabei habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht! Gerade in sehr schlimmen Phasen wie jetzt mit den Winter-Depressionen hilft mir das.

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Nahrungsergänzungsmittel 5-HTP bei Depressionen und Stimmungsschwankungen

Wer eine Depression hat, leidet unter einem Mangel an Serotonin. Deswegen sind Antidepressiva oftmals Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. 5-HTP ist eine Aminosäure und Vorstufe des Serotonin. Serotonin ist ein Hormon und es regelt die Stemmung, hemmt Aggressionen und Ängste. Ganz früher, in den 70er und 80ern, war 5-HTP ein Antidepressivum. Mittlerweile gilt es allerdings „nur“ noch als Nahrungsergänzungsmittel – daher auch frei verkäuflich. 5-HTP wird vom Körper zu Serotonin umgewandelt.

Wer also nun unter anhaltenden Stimmungsschwankungen und Niedergeschlagenheit leidet, könnte sich mal an 5-HTP – enthalten im Nahrungsergänzungsmittel 5-HTP Kapseln aus Griffonia Extrakt von Herbano (hier) – versuchen und schauen, ob es hilft. Hier geht es zur Ratgeberseite.

…und wenn ich nun doch keine Medikamente nehmen möchte?

Dann hilft ein so gesundes Leben, wie es nur irgendwie möglich ist. Stress reduzieren, gesund ernähren, kein Alkohol oder Rauchen, Sport treiben – ich glaube, ihr kennt das alles schon. Ich finde vor allem Sport unheimlich wichtig! Das würde ich auch jedem empfehlen, egal ob ihr Nahrungsergänzungsmittel versuchen möchtet oder nicht. Sport ist so gut für Körper und Seele. Genauso wie Alkohol, Drogen oder Rauchen wirklich pures Gift sind. Sogar Fast Food. Jeder, der auf seinen Körper wirklich achtet, spürt das selbst.

Bin ich depressiv? Habt ihr euch diese Frage selbst schon mal gestellt?

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18 Kommentare

  • Antworten Colli 12. Dezember 2017 um 09:44

    Ein Thema, dass in der schimmernden Social Media Welt nur selten angesprochen wird!
    Tatsächlich finde ich das Nahrungsergänzungmittel interessant!
    Hast du Nebenwirkungen?
    Liebst, Colli
    vom beauty blog tobeyoutiful

    • Antworten Andy 12. Dezember 2017 um 09:49

      Ich hab keine, aber ich würde immer empfehlen es nicht auf leeren Magen zu nehmen, wenn man etwas empfindlich ist.

  • Antworten Michelle Früh 12. Dezember 2017 um 16:51

    Das Thema ist wirklich sehr interessant und du hast so recht, damit Spaßt man nicht.
    Ich habe schon seit Jahren mit Depressionen zu tun. Allerdings habe ich sie mittlerweile ganz gut im Griff.
    Klar, gibt es auch mal Tage da ist es wieder besonders schwer. Aber wenn ich so zurück blicke, weiß ich wie stark ich geworden bin.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

    • Antworten Andy 12. Dezember 2017 um 16:55

      Das hört sich gut an und gibt Hoffnung!

  • Antworten Saskia 12. Dezember 2017 um 18:30

    Ein ernstes Thema. Ich selbst bin nicht betroffen, aber kenne jemanden.
    Ich denke, dass der Weg zum Arzt immer der richtige Weg ist.
    Auch bei Nahrungsergänzungsmittel würde ich wohl vorher fragen…

  • Antworten Shades of Ivory 12. Dezember 2017 um 20:42

    Also ich arbeite ja in der Branche und ich muss sagen, dass die Angst vor Medikamenten berechtigt ist. Man muss da wirklich aufpassen… nicht nur bei Antidepressiva, sondern bei allen Medikamenten. Bei AD’s zB., gibt es durchaus Präparate, die zum plötzlichen Herztod fahren können. Symptome können sich verschlimmern, Selbstmordgedanken können zunehmen…
    Das muss nicht sein, kann aber. Natürlich helfen sie auch ungemein und es ist gut, dass es Psychopharmaka gibt.
    Trotz allem sollte man immer daran denken, dass Psychopharmaka nur eine Hilfe auf Zeit sind und nicht die Lösung des Lebens werden sollen/dürfen.
    Ich persönlich halte sehr viel von Vitamin D, andere schwören auf Bachblüten, Homöopathie etc.

    • Antworten Andy 12. Dezember 2017 um 20:44

      Ja bei verschreibungspflichtigen Sachen und vor allem auch bei Antibiotika bin ich immer sehr besorgt was ich da einnehme… Nahrungsergänzungsmittel denke ich aber sollten schon okay sein. 🙂 Hoffe ich doch!

  • Antworten Shades of Ivory 12. Dezember 2017 um 20:46

    , es gibt viele Wege. Wichtig ist auch der Glaube, denn Glaube versetzt Berge und Placebos können erstaunlich gut wirken.
    Die 5-HTP Kapseln kenne ich nicht, sie sind sicher eine gute Alternative :-).

    LIebe Grüße

  • Antworten Liebe was ist 13. Dezember 2017 um 11:36

    ein interessanter Beitrag liebe Andrea! ich denke es ist noch ein klarer Unterschied, on man eine depressive Phase hat oder eine chronische Depression … in beiden Fällen ist Hilfe aber ratsam!

    liebste Grüße auch,
    ♥ Tina von http://www.liebewasist.com

  • Antworten Anja S. 13. Dezember 2017 um 19:16

    Hallo, ich habe mir die Frage noch nie gestellt – ich bin definitiv nicht depressiv, aber in meinem Umfeld habe ich jemande und da werde ich das doch direkt mal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  • Antworten Marie 14. Dezember 2017 um 12:06

    Weniger Stress und mehr Sport – daran muss ich unbedingt noch weiter arbeiten. Die Frage, ob ich eine Depression habe, habe ich mir noch nie gestellt. Klar ist man mal ein wenig down, aber geht es nicht uns allen mal so?

  • Antworten bianca 14. Dezember 2017 um 14:24

    Es kann so viele Gründe haben, warum man sich depressiv fühlt, niedergeschlagen oder antriebslos ist. Gesunde Ernährung und Sport sind da bestimmt gut aber ein Arztbesuch (wenn beim richtigen Arzt) kann super aufschlussreich sein!

    xx
    bianca
    http://www.worryaboutitlater.com

  • Antworten Silvia 15. Dezember 2017 um 12:20

    Hallo du Liebe, ich habe tatsächlich auch Angst vor Medikamenten, vor allen Dingen vor Psychopharmaka. Ich nehme seit einger Zeit ein Vitamin D Präparat in Kombi mit Johanneskraut und habe den Eindruck, dass es mir deutlich besser geht. Gerade im Winter, beim akuten Mangel von Sonnenstrahlen, ist es bei mir ganz schlimm…

    • Antworten Andy 15. Dezember 2017 um 14:22

      Das klingt gut! Ja, die Angst vor Psychopharmaka kann ich total gut verstehen.

  • Antworten Saskia-Katharina Most 17. Dezember 2017 um 21:41

    Ein wichtiges Thema, was du da ansprichst. Ich bin mit Medikamenten generell auch sehr vorsichtig und finde es toll, dass es Alternativen gibt.

    Liebe Grüße,
    Saskia-Katharina

  • Antworten Melanie R 20. Dezember 2017 um 13:31

    Ich habe in dem Bereich so einige Erfahrungen gesammelt, da ich lange Zeit Probleme mit Depressionen hatte.
    Medikamente haben immer nur kurz geholfen, heute weiß ich auch, woran das liegt. SSRI sind Serotoninwiederaufnahmehemmer – aber wo kein Serotonin auch keine Wiederaufnahme…
    Ich bin nach quälenden Jahren darauf gekommen, daß es schlicht ein umfassender Aminosäuremangel war. Mein Aminogramm war katastrophal. Nach etlichen Erfahrungen im Bekanntenkreis bin ich mittlerweile der Meinung, daß etliche dieser Störungen an Defiziten in der Versorgung liegen.

    5HTP setzt ja genau da an. Viele vertragen es nicht, weil es Übelkeit auslösen kann, dann ist es empfehlenswert, L-Tryptophan zu nehmen, eine Aminosäure (also schlicht Eiweiß). Diese sollte morgen nüchtern mit einem Löffelchen Honig genommen werden, so wird sie besser verarbeitet. Vor allem nicht mit anderen Aminosäuren zusammen, da diese um die Rezeptoren quasi konkurrieren.
    Unerlässlich ist es aber auch, Vitmin B6, Zink und Magnesium zu nehmen, sonst hilft das Ganze nix, denn diese Stoffe werden zur Synthese von Serotonin zwingend benötigt.
    Besonders bei Motivationslosigkeit können auch einzelne Gaben DL-Phenylalanin und L-Tyrosin (auch Eiweißbestandteile) helfen, um mehr Antrieb zu bekommen. Wichtig sind auch hier die Cofaktoren, wo keine Vitamine und Mineralstoffe sind (leider bei fast allen Menschen der Fall), tut sich auch sehr wenig. Lieber mal einen Zinkwert machen lassen oder auch einen Magnesiumwert (wie die aussehen sollten, findet man, wenn man googelt z.B. unter „Strunz Frohwerte).

    Depressionen sind schlimm und meist so unnötig. Danke für Deinen Artikel, der einen wichtigen Anstoß gibt.
    Zu Medikamenten zu greifen, ist ja nicht nur mal eben getan, ich habe von einem Mittel noch bestimmt 4-5 Jahre „Kopfblitze“ gehabt, die Entzugserscheinungen beim Absetzen waren übelst, trotz Ausschleichen.
    Zu Supplements zu greifen, bedeutet nur eines: Daß wir alle nicht mehr genügend versorgt werden mit der Nahrung.
    In dem Zusammenhang kann ich das Buch empfehlen „The Mood Cure – Was die Seele essen will“ von Julia Ross. Das hat mir die Augen geöffnet. Und nein, gesunde Ernährung reicht nicht aus. Sonst würden wir Depressiven uns nicht so fühlen.

    LG, Melanie

    • Antworten Andy 20. Dezember 2017 um 15:48

      Liebe Melanie,
      ganz vielen Dank für deine ausführlichen und sehr spannenden Einblick! Das mit diesen Kopfblitzen ist ja furchtbar, über so lange Zeit auch noch? Davon habe ich auch schon gehört, wenn man AD absetzt, aber nicht dass es so lange anhält. Das Buch schaue ich mir mal genauer an!

      Alles Gute für dich

  • Antworten Freitagspost: Warum wir dringend mehr über Depressionen sprechen müssen - andysparkles.de 2. März 2018 um 13:55

    […] meinem Bericht „Bin ich depressiv“ habe ich damals sehr viele E-Mails, Kommentare und persönliche Geschichten von euch […]

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