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Freitagspost: Was hilft gegen Schüchternheit

13. Oktober 2017
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Wer täglich sein Privatleben mit der Öffentlichkeit teilt, Fotos von sich postet in allen Lebenslagen und YouTube Videos macht, der kann doch unmöglich schüchtern sein. Denkste. Ich kenne (mich eingeschlossen) sehr viele Blogger, die richtig schüchtern sind. Es ist schwer zu erklären. Mich selbst sehe ich da sehr ambivalent, denn obwohl ich super schüchtern bin, sind viele Dinge für mich kein Problem, von denen man denkt, sie könnten eins darstellen. So wie Shootings in der Öffentlichkeit, als Beispiel. Was hilft gegen Schüchternheit – darum geht es in meinem Freitagspost.

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#introvertproblems – wenn es mehr als 3 Menschen sind

In einer Gruppe von mehr als 3 Menschen verstumme ich fast immer. Egal wie gerne ich meine Instagram Kamera vollquatsche oder wie ich auch manchmal meiner Sis oder einer Freundin stundenlang Stories erzähle, in einer Gruppe läuft das nicht. Ich glaube auch nicht, dass es dafür eine richtige Lösung gibt. Vermeiden sollte man diese Situationen auch nicht, nur weil sie unangenehm sind. Doch eins ist ganz wichtig: Zunächst mal Akzeptanz (ok, ich bin schüchtern und fühle mich nun mal unwohl) und dann die Schlussfolgerung daraus. Das heißt, kann ich etwas tun, um mich wohler zu fühlen?

In Gruppen komme ich oft nicht zu Wort, weil ich da nie den Punkt finde. Immer fängt ein anderer an zu quatschen und ich komme nicht mal dazu was einzuwerfen, weil ich immer diesen Punkt verpasse. Wenn ich das Gefühl habe, mir will auch gar keiner zuhören, dann verlasse ich auch mal diese Situation. Das ist es mir dann nicht wert. Das Problem bei Introvertiertheit ist wohl auch, dass man manchmal hypersensibel ist. Ich spüre es, wenn jemand gar keine Lust hat mir zuzuhören. Das ist anderen vielleicht egal und sie erzählen trotzdem ihre Stories, mir nun mal nicht.

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Was hilft gegen Schüchternheit

Ich fordere mich selbst gerne heraus. Das heißt, ich tue Dinge, die ich mir absolut nicht zutraue. Ich habe vor einem Jahr für eine Fernsehsendung des SR vor der Kamera gestanden. Es hat ganz gut geklappt, doch am Morgen vor dem Drehtermin wollte ich eigentlich absagen und hatte einen regelrechten kleinen Nervenzusammenbruch. Es ist für mich unglaublich schwierig, so etwas zu tun. Eine echte Mutprobe! Vor allem auch schön zu sehen, wenn es dann funktioniert.

Positiv denken ist sehr wichtig. Mach dir nicht so einen Kopf – erlaube es gar nicht erst, zu viele negative Gedanken zu entwickeln. Das hilft mir sehr. Grübeln ist ganz schlimm!

Es hilft auch, sich wohl zu fühlen in der eigenen Haut. Das heißt, gerade in komplizierten Situationen, die dir vielleicht Angst machen, ein Wohlfühl-Outfit zu tragen. Da fühlt man sich gleich viel sicherer!

 

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man als wirklich introvertierter Mensch seine Schüchternheit komplett überwinden kann. Doch das Wichtige ist, sich selbst da gar nicht so ernst zu nehmen und sich zu akzeptieren. Es bringt auch nichts, auf „gutgemeinte Ratschläge“ von anderen zu hören (Wo ist denn deine Begeisterung? Komm doch mal mehr aus dir raus!). So etwas ignoriere ich völlig, ich dränge schließlich anderen Menschen auch nicht ungefragt irgendwelche Lebensweisheiten auf. You are who you are – und das ist auch verdammt gut so.

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Mein Outfit

Kleid*: Smash
Tasche*: Smash
Parka*: Tom Tailor
Espadrilles*: Marc Aurel Fashion

Fotos von Christine

Location: Gärten der Welt, Berlin Hellersdorf

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19 Kommentare

  • Antworten Ulla 13. Oktober 2017 um 11:17

    Ich denke, dass ein guter Tipp um die Schüchternheit zu überwinden ist sich zu denken, dass man doch eigentlich nichts verlieren kann und dass wir alle nur Menschen sind, oder?

  • Antworten Mrs Unicorn 13. Oktober 2017 um 11:37

    So ein schöner Look. Vielen Dank für die Eindrücke.

    Viele Grüße und hab ein traumhaftes Wochenende.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Antworten Lisa 13. Oktober 2017 um 16:23

    Das ist ein wirklich super schöner Beitrag und dein Look sieht klasse aus 🙂
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Freitag.
    Liebe Grüße Lisa <3

  • Antworten Bo 13. Oktober 2017 um 16:44

    Hallo, ein schöner Beitrag und ich kann dich gut verstehen. Es wird mit der Zweit besser und es gelingt einem immer einfacher. Ein tolles Outfit und schöne Bilder.
    Liebe Grüße
    Bo

  • Antworten Sara 13. Oktober 2017 um 16:51

    Sehr schöner Look und ein toller Text! An für sich bin ich kein schüchterner Mensch, aber zu Beginn meines Blogger-Daseins, war ich was Shootings oder eben das reinquatschen bei Instagram/Snapchat anging eher schüchtern. Da bin ich heute eine ganze Spur entspannter und habe kein Problem mehr damit, wenn Leute stehen bleiben und uns beim Shooten zu gucken. Das ist auf jeden Fall ein gutes Training gegen Schüchternheit und für mehr Selbstbewusstsein.

    Liebe Grüße
    Sara

  • Antworten Speed-Dating 13. Oktober 2017 um 18:02

    Wir haben sehr häufig mit Schüchternheit auf unseren non-verbalen Speed-Dating Events zu tun. Das Einfachste was gegen Schüchternheit hilft ist Selbstvertrauen!

  • Antworten Anja S. 13. Oktober 2017 um 18:43

    Hallo liebe Andrea,
    mit der Schüchternheit geht es mir genauso wie Dir. Auch ich kann nicht einfach wildfremde Leute mit irgendwas zutexten, was sie gar nicht interessiert. Manche haben damit echt kein Problem. Oft wird die Schüchternheit dann als Arroganz ausgelegt…
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  • Antworten Shades of Ivory 13. Oktober 2017 um 19:56

    Da sagst du was, ich hasse es, wie die Pest, wenn mir einer in schwierigen Situationen einer mit schlauen“ Ratschlägen kommt. Zwar sind diese in der Regel zwar gut gemeint, helfen mir aber meist herzlich wenig und hemmen mich nur noch mehr. Ich kann von Schüchternheit auch ein Lied singen, bin aber, ähnlich wie du, in manchen Dingen widerrum gar nicht schüchtern.
    Wenn ich neue Leute kennenlerne, strecke ich als erstes -unbewusst- meine Fühler aus. Je nachdem, was diese mir sagen und wie ich mich fühle, entscheidet sich dann, ob ich schüchtern bin oder eher nicht. Kann man gar nicht so genau erklären oder auch nur in Worte fassen und ist meiner Meinung nach auch sehr ambivalent, aber was solls, thats me.
    Einen Nachteil, den ich in Schüchternheit sehe, ist dass viele es mit Arroganz verwechseln, wie Anja weiter oben schon sagt.

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

  • Antworten Unsophisticated Sarah 13. Oktober 2017 um 22:33

    Ein sehr schöner Look.
    Ich bin so gar nicht schüchtern ^^ Danke für diesen Einblick.

    Liebe Grüße
    Sarah

    unsophisticatedsarah.com

  • Antworten Kristina Dinges 13. Oktober 2017 um 22:40

    So ein toller Look. Mir geht es recht ähnlich mit der Schüchternheit. Erst letztens bin ich mit zwei Frauen von der Rückbildungsgymnastik zum Auto gegangen. Während die beiden aus dem Quatschen gar nicht raugekommen bin, verstummten sie beide erst, als ich meine Frage gestellt habe. Ich habe auch sehr oft das Gefühl das sich andere einfach nicht dafür interssieren, was ich zu sagen habe…

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

  • Antworten Saskia 14. Oktober 2017 um 07:10

    Ich habe mich früher überhaupt nicht getraut mit Fremden zu sprechen und es total schlimm, wenn ich neu irgendwo dazu gekommen bin. Mir hat das Prinzip geholfen einfach so zu tun nicht schüchtern zu sein. Es für mich einfach mal auszuprobieren. Einfach drauf los quatschen und auf andere zugehen. Das tat nicht weh und hat mir sehr geholfen. Obwohl ich jetzt nicht mehr so schüchtern bin unterhalte ich mich mit Leuten, die gar nicht zuhören möchten ebenso wenig gerne. Bringt ja beiden nichts.

  • Antworten FiosWelt 14. Oktober 2017 um 08:32

    Das mit dem not zuhören kenne ich. Meinst rede ich dann aber einfach weiter und schaue meinen direkten Nachbarn an. Der hört dann meinen Gedankengang gerne zu Ende an. Solche Situationen sind ja rum Glück nicht so oft, meist wenn die Gruppen viel zu groß sind 🙂 und das schlimmste ist wirklich irgendwann Menschen zu meiden

  • Antworten Hanna 14. Oktober 2017 um 18:01

    Toller Post! Mir geht es ganz ähnlich und ich habe vor einer Weile auch selbst einen Post zu dem Thema geschrieben. Ich glaube es ist vor allem wichtig, dass man akzeptiert, dass man nun mal so ist und dass das auch nichts schlimmes ist.

    Liebe Grüße
    Hanna von Written In Red Letters

  • Antworten Nina 14. Oktober 2017 um 19:08

    Ein sehr schöner Post! Manchmal bin ich auch schüchtern, ich hasse z.B. Telefonate, um z.B. einen Arzt Termin oder ähnliches auszumachen.

  • Antworten Saskia-Katharina Most 14. Oktober 2017 um 21:42

    In manchen Situationen ist sicher jeder schüchtern, deshalb hilft positiv denken.

    Liebe Grüße,
    Saskia-Katharina

  • Antworten Billchen 15. Oktober 2017 um 18:14

    Schön geschrieben! Mir geht es ganz ähnlich, ich tue mir auch schwer fremde Leute anzusprechen bzw. mich zu unterhalten.

  • Antworten magda_eva 15. Oktober 2017 um 20:10

    Du bist mir sehr sympathisch! Also hast du erst mal eine Leserin mehr 😉
    Ich bin auch irgendwie schüchtern und ich mag gruppen Gespräche auch gar nicht, also mehr als drei Personen. Ich finde so wie du keine Anknüpfpunkte, denn es werden immer über Themen gesprochen wo ich nicht mitreden kann. Aber deine Tipps sind auf jeden hilfreich!

    Ich danke dir!
    Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich dir!
    magdaeva

  • Antworten Karina 17. Oktober 2017 um 17:18

    Das hast du toll formuliert. Es ist doch das wichtigste, sich selbst zu akzeptieren und stolz auf sich zu sein. Das ist schon die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein und dieses kann man dann ausstrahlen.

  • Antworten kiamisu 17. Oktober 2017 um 19:17

    Das hast du echt schön geschrieben. Bei mir hat sich die Schüchternheit mit dem Alter einfach gelegt 🙂

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

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