Freitagspost

Freitagspost: Warum Dankbarkeit zufrieden macht

8. Dezember 2017

Ich lag heute den ganzen Tag krank im Bett und konnte nichts mit mir anfangen. Habe Termine verschlafen, konnte weder essen noch trinken und mir gings richtig mies. Trotzdem – ich wusste, das hält nicht ewig an und jetzt um 20 Uhr abends habe ich schon meinen zweiten Tee getrunken und kann wieder einigermaßen in die Tasten hauen. In solchen Momenten bin ich unglaublich dankbar. Dankbar, dass ich nicht immer so krank bin. Keine schweren chronischen Leiden habe. Das es mir so gut geht, obwohl mir das gewiss nicht immer klar ist.

Warum Dankbarkeit zufrieden macht

Wir sind alle relativ selten mal wirklich dankbar für das, was wir haben. Meistens wird dann doch richtig viel gemeckert – ich schließe mich da nicht aus. Doch ich denke gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, ist es vielleicht eine gute Gelegenheit, neben dem ganzen Streben nach „mehr“ und dem Gemeckere, was uns gerade fehlt, mal Dankbarkeit zu zeigen.

Wie können wir das im Alltag anwenden?

Das Problem ist, wenn wir uns ständig nur mit Menschen vergleichen, denen es noch schlechter geht oder wenn wir immer nur rund um die Uhr einen auf glückselig und dankbar machen, bringt das auch nichts. Schließlich brauchen wir Anreize, um uns stetig zu verbessern und an uns zu arbeiten. Ein besseres Leben für uns schaffen.

Dennoch und das nehme auch ich mir ganz fest vor, ist es wirklich sinnvoll regelmäßig inne zu halten. Sich bewusst zu machen, wie gut es uns geht. Dankbarkeit zeigen.

Ein glückliches Leben bedeutet nicht, das wir immer glücklich sind. Niemand ist immer glücklich.

Es hilft im Alltag dabei dankbarer zu sein, wenn wir auf den Moment achten. Die kleinen Dinge. Ich trinke gerade meinen Tee ganz bewusst und genieße es, in meiner gemütlichen Wohnung zu sitzen. Gleich einen Film anzuschauen.

Warum Dankbarkeit zufrieden macht? Das liegt wohl auf der Hand. Wie wir es lernen auch mehr zu zeigen? Nicht so einfach. Manchmal müssen wir unseren Blickwinkel auf die Dinge ändern.

Ich bin heute sehr dankbar um meine Gesundheit. Ich könnte auch hadern, weil ich so oft starke Kopfschmerzen habe. Doch das bedeutet nicht, dass ich nicht sehr dankbar sein kann um meine Gesundheit.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Wofür seid ihr gerade heute oder vielleicht generell dankbar?

Fotos von Christine

Location: Museumsinsel, Berlin

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5 Kommentare

  • Antworten Saskia 9. Dezember 2017 um 06:50

    Das stimmt. Ich für meinen Teil schließe mich an und bin auch für soooo vieles dankbar. Gerade nerven mich meine Zahnschmerzen, aber wenigstens habe ich die Möglichkeit zum Arzt zu gehen und werde sie auch sicher wieder los. Meine Oma hat gerade ganz andere Sorgen bzw. bereitet uns allen Sorgen. Ich bin für jeden Tag dankbar, den wir mit ihr haben dürfen und es werden hoffentlich noch viele 🙂

  • Antworten lisa 11. Dezember 2017 um 16:36

    Ich muss dir recht geben, erst in „schlimmen Zeiten“ wird einem bewusst, wie wichtig es ist auch mal dankbar für das was man hat zu sein. Schöne Worte 🙂

  • Antworten Zuckerbrotliebe 11. Dezember 2017 um 16:38

    Oh ja man sollte generell dankbarer sein, dass man gesund ist, macht man einfach viel zu selten, deshalb finde ich den Post echt klasse. Hab noch einen tollen Tag. LG aus meiner Küche

  • Antworten Anton 11. Dezember 2017 um 17:21

    Deine Fotografien sind wundervoll und deine Gedanken machen mich nachdenklich. Also lasst und dankbar sin, vor almmen für die Kleinigkeiten im Leben.

  • Antworten nici 11. Dezember 2017 um 17:51

    Mit ein bisschen Dankbarkeit, ist die Welt doch gleich viel Friedlicher.
    Ein wunderbarer Post und tolle Bilder.

    Alles liebe

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