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Meine Tochter ist fast ein Jahr alt. Wir gehen jeden Tag mindestens zweimal raus, meistens damit sie im Kinderwagen schläft. Nebenbei wird der Hund ausgeführt, Pakete abgeholt, irgendwas eingekauft, und ich versuche trotzdem, nicht komplett in „ich lebe jetzt nur noch in Funktionsjacke“ zu versinken. An eiskalten Tagen wie gerade landet mein Ausdauerprogramm oft drinnen auf dem Laufband. Ich brauche daher Outfits, in denen ich mich den ganzen Tag wohlfühlen kann, die Bewegung mitmachen und dabei noch gut aussehen.

Sportkleidung den ganzen Tag tragen: Warum das bei mir Sinn macht
Wenn ich mich erst umziehen muss, passiert Sport seltener. Wenn ich aber schon etwas anhabe, das gut aussieht und sich gut anfühlt, wird Bewegung plötzlich realistisch. Und das ist im Mama-Alltag die halbe Miete.
Für mich heißt Athleisure: Ich trage Sachen, die clean aussehen und praktisch sind. Damit kann ich auch spontan in den Supermarkt oder ins Café rein, ohne mich zu fühlen, als wäre ich unpassend gekleidet.
Mein Alltag in Bewegung: Kinderwagen, Hund und diese kleinen Zeitfenster
Es gibt Tage, da fühlt sich mein Schrittzähler an wie ein schlechter Witz, weil ich zwar dauernd laufe, aber es nie als Sport verbuche. Und genau das ist der Punkt: Bewegung passiert bei mir nicht in einer perfekten Stunde im Gym. Sie passiert in Abschnitten.
Morgens die erste Runde, weil Baby draußen besser schläft. Danach mittags nochmal raus, weil der Hund auch seinen Gassigang braucht. Zwischendurch Treppen, Einkäufe, Spielplatz, Haushalt. Und wenn ich merke, ich will meinen Kreislauf wirklich mal etwas hochfahren, dann ist das Laufband meine Abkürzung.
Gerade jetzt im Winter ist für mich der größte Unterschied nicht Motivation, sondern wie realistisch ich die Bewegung in meinen Alltag integrieren kann. Wenn es zehn Schritte braucht, bis ich anfangen kann, lasse ich es eher. Wenn ich schon angezogen bin, mache ich es eher.

Wenn es eisig ist: Zuhause auf dem Laufband
Draußen ist im Winter manchmal wunderschön. Und manchmal ist es einfach kalt, nass und nervig. Ich gehe trotzdem kurz raus, aber an solchen Tagen mache ich zusätzlich lieber eine Runde auf dem Laufband.
Meine Standard-Runde ist eher unspektakulär:
- 20 bis 40 Minuten zügiges Gehen
- manchmal kurze Intervalle, wenn ich Lust habe
Fürs Laufband trage ich oft das Elodie Bomber Jacket Set von OCEANSAPART:
- Elodie Asymmetrical Top
- Elodie Leggings
- Elodie Long Bomber
Das ist genau diese Art Outfit, die ich morgens anziehe und dann nicht mehr ausziehen muss. Es ist bequem genug für zuhause, aber sieht trotzdem ordentlich aus, wenn ich doch nochmal raus muss.
Und weil ich zuhause oft keine Schuhe anziehen will, kommen bei mir die Brandy Strappy Pilates Socken ins Spiel. Ich nutze sie für Mobility, Stretching und kurze Kraftübungen, manchmal auch beim Laufband, wenn ich nur gehe. Ich rutsche weniger, stehe stabiler, fertig.
Der Kinderwagen-Look, der nicht nach Sport, aber auch nicht nach Alltagshose aussieht
Wenn ich zweimal am Tag rausgehe, brauche ich etwas, das warm genug ist, aber nicht so dick, dass ich nach zehn Minuten schwitze. Außerdem muss es sitzen, ohne dass ich dauernd daran rumzupfe, weil ich meistens keine Hand frei habe.
Meine aktuelle Kombi von OCEANSAPART dafür ist:
Das ist mein liebster Look für den Wald und die Kinderwagenrunden mit Hund, weil es warm ist, bequem bleibt und trotzdem nach Outfit aussieht.

Meine Must-Haves bei Sportkleidung
Ich habe inzwischen eine sehr klare Liste, nach der ich entscheide, ob etwas bleibt oder geht.
1. Es muss sich wie Outfit anfühlen
Wenn ich damit in den Supermarkt gehe, möchte ich nicht aussehen, als hätte ich mich gerade aus Versehen auf dem Weg zum Training verlaufen. Schwarz, klare Schnitte und wenige Details helfen da extrem.
2. Nichts darf rutschen oder drücken
Wenn ich beim Kinderwagen schieben ständig den Bund richten muss, ist es vorbei. Das ist nicht der Moment, in dem ich Geduld für Kleidung habe.
3. Ich will mehrere Situationen abdecken
Spaziergang, kurz einkaufen, zuhause, Laufband. Mein Sportlook sollte für alle Situationen passen.
4. Warm, aber nicht stickig
Gerade im Winter ist das schwierig: draußen kalt, drinnen warm. Ich brauche Layer, die ich steuern kann, ohne dass alles zu dick ist.
Athleisure als Mama: Warum ein gut sitzendes Outfit bei mir über alles entscheidet
Im Mama-Alltag geht es bei mir selten darum, ob ich Zeit für Sport habe. Es geht eher darum, ob die Bewegung so gut in den Tag passt, dass sie überhaupt passiert. Genau deshalb funktioniert Athleisure für mich so gut. Ein Outfit, das gut aussieht und gleichzeitig praktisch ist, macht den Einstieg leichter, weil ich nicht erst umziehen oder lange planen muss.
Wenn ich schon in Sportkleidung stecke, sind kleine Einheiten plötzlich kein großes Projekt. Dann mache ich kurz Mobility, ein paar Übungen zwischendurch oder gehe aufs Laufband, ohne vorher eine komplette Umzieh- und Motivationsnummer abzuziehen. Und draußen gilt das genauso: Ich kann mit Baby und Hund raus, ohne dass ich mich entweder zu sportlich oder zu schick fühle. Ich bin einfach angezogen, nur bequemer.
Gerade im Winter ist das für mich entscheidend. Draußen ist es kalt, drinnen warm, und man wechselt ständig zwischen beidem. Ich brauche Layer, die das mitmachen, ohne dass ich entweder friere oder nach zehn Minuten schwitze.
Gesundheit spielt bei mir gerade auch mit rein. Bei einem Blutbild sind erhöhte Cholesterinwerte aufgefallen, inklusive Lipoprotein(a). Das war für mich ein Reminder, wieder mehr Ausdauer einzubauen und bei der Ernährung stärker auf Ballaststoffe zu achten. Und ja, ich möchte langsam wieder Richtung altes Gewicht. Ohne Druck, ohne Deadline. Ich arbeite lieber mit Gewohnheiten, die ich wirklich halten kann, statt mir ein Programm zu bauen, das zwei Wochen hält und dann nervt.

Fazit: Athleisure ist für mich kein Trend, sondern eine Lösung
Ich brauche Outfits, die mich nicht ausbremsen. Wenn ich mich in meiner Kleidung wohlfühle und sie gleichzeitig praktisch ist, dann bewege ich mich mehr, ohne dass ich ständig darüber nachdenken muss.
Und ganz ehrlich: Wenn man sowieso jeden Tag zweimal draußen ist, ist es einfach schön, dabei nicht auszusehen wie die Person, die nur noch Funktionsjacke besitzt. Wie siehst du das? Achtest du auch im hektischen Mama-Alltag darauf, was du anziehst?





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