Ich liebe es nicht nur meine eigenen Katzen zu fotografieren. Wenn ich eine Freundin besuche oder sie den Hund dabei hat, dann brenne ich darauf, die Tiere zu fotografieren. Letztens kam das gleich zweimal vor – da habe ich einen Mops fotografiert, die Katze meiner Nachbarin und natürlich schlummern auf meiner Festplatte auch ständig Fotos von Luna oder Hexe. Deswegen dachte ich mir, ein Beitrag zum Thema Fotografietipps für Haustiere ist bestimmt auch für euch interessant! Ich will jetzt zwar nicht den Beruf des Tierfotografens schlecht reden, doch ich bin mir sicher, die besten Bilder eurer Vierbeiner gelingen euch selbst in der gewohnten Umgebung.
Fotografietipps für Haustiere – worauf muss ich achten?
Wozu brauche ich überhaupt Tipps? Nun, meine Katzen sind sehr unruhig. Wenn sie nicht gerade schlafen, wuseln sie umher und sie sind nicht einfach zu fotografieren. Genauso auch Luna, die Maine Coone Katze meiner Nachbarin, oder der Mops Penny. Manche Tiere sind zudem noch schreckhaft und erschrecken sich vor dem Auslöser.
Geh auf Augenhöhe und achte auf Unschärfe
Schöne Bilder entstehen, wenn ihr euch auf Augenhöhe mit den Tieren begebt. Der Fokus kann auch gerne genau auf den Augen liegen! Eine kleine Blende sorgt für eine schöne Unschärfe und der Fokus liegt ganz auf dem Tier. Solche Funktionen bieten mittlerweile auch manche Smartphones im Porträt-Modus, wenn ihr keine professionelle Kamera besitzt.
Erstelle eine Bilderserie
Ihr könnt mit eurem Smartphone eine Bilderserie erstellen, wenn ihr den Auslöser gedrückt hält. So könnt ihr euren Vierbeiner in der Bewegung ablichten und nachher das beste Bild auswählen! Dieser Tipp ist wirklich Gold wert. Genauso könnt ihr auch eure Kamera auf Serienaufnahme umstellen.
Lautlos fotografieren
Euer Tier ist besonders schreckhaft? Dann macht es Sinn, mehr aus der Ferne, sozusagen unbemerkt, zu fotografieren. Euer Handy könnt ihr lautlos stellen, sodass der Auslöser nicht hörbar ist. Genau das geht auch bei meiner Sony Systemkamera. Lautloses Fotografieren ist damit kein Problem! Nur bei der Spiegelreflexkamera könnt ihr das leider nicht ändern.
Timing beachten oder ein Leckerli verwenden
Entweder ihr bringt viel Geduld mit und wartet auf den richtigen Augenblick oder ihr könnt euer Tier mal mit einem Leckerli bestechen. Hexe und Luna bekommen von mir fast nie Leckerlis, also geht das beim Photoshoot absolut in Ordnung.
Im RAW Format fotografieren
Bei der Maine Coone Katze Luna konnte ich viel durch Bearbeitung herausholen. Es war wirklich sehr dunkel im Wohnzimmer und Luna hat ein sehr dichtes, dunkles Fell im Bereich des Gesichts. Die dunklere Hälfte des Gesichts habe ich in Lightroom selektiv aufgehellt! Das geht am besten, wenn ihr gleich im RAW Format fotografiert. Einige Smartphones bieten diese Möglichkeit auch an. Denn so habt ihr nachher besonders viele Bildinformationen vorliegen.
Konnten euch meine Fotografietipps für Haustiere weiterhelfen? Wie fotografiert ihr eure Vierbeiner am liebsten?
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2 Kommentare
Hey,
Erstmal mag ich deinen Schreibstil, ich kann dir nicht sagen wieso aber man kann es sehr gut lesen. Dazu kommt noch das ich die Tipps sehr hilfreich fand. Wusste das mit dem RAW Modus nicht und bin selber auch noch nicht auf die Idee gekommen den Potrait Modus meines Smartphones für Tierfotos zu nutzen. Muss ich gleich mal bei meinen zwei Vierbeinern ausprobieren.
Danke für die tollen Tipps,
Caroll Ann
von http://carollannxo.wordpress.com/
Ach was für wundervolle Bilder 🙂