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Wieso hast du Angst vor der Zukunft?

11. Januar 2019

Wieso hast du Angst vor der Zukunft? Ich weiß, dass viele Menschen nur das Schlimmste erwarten. Sie grübeln, ob der Flieger abstürzt oder ob im Urlaub gleich der nächste Magendarminfekt wartet. Sie bleiben in einem schrecklichen Job gefangen, weil sie panische Angst vor der Zukunft haben. Selbst Bewerbungen schreiben ist schon zu viel für sie. Ich kann das verstehen. Die Zukunft ist ungewiss. Wir wissen nicht was 2019 für uns bringt oder auch nur der nächste Tag. Gerade wenn man schon schlechte Erfahrungen hinter sich hat, verfällt man schnell in diese negativen Gedanken. Doch genau diese negativen Glaubenssätze bewirken oft, dass sich die negativen Gedanken bewahrheiten. Wie können wir unsere Angst vor der Zukunft verlieren oder besser kontrollieren?

 

 

Wieso hast du Angst vor der Zukunft?

Du stellst dir die Zukunft bedrohlich vor. Du vertraust dir selbst nur wenig, wie du damit zurecht kommen wirst.

Genau dabei erwische ich mich oder andere selbst oft. Wahres Selbstbewusstsein in deine eigene Person zeichnet sich dadurch aus, dass du dir zutraust, auch wenn alles schief geht, dich nochmal neu erfinden zu können. Selbst wenn du dir von heute auf morgen einen neuen Job suchen musst oder dich als Mensch komplett neu erfinden musst. Ich habe mir das lange selbst nicht zugetraut. Wenn du lernst, auf dich selbst zu vertrauen, wirst du auch weniger Angst vor der Zukunft haben.

 

 

Stell dir eine schöne Zukunft vor

Wenn du dir ständig ausmalst, was für schreckliche Dinge passieren könnten, hast du automatisch Angst vor der Zukunft.

Vielleicht regiert bald die AFD. Dein Freund betrügt dich. Dein Arbeitgeber kündigt dir. Das sind die großen Dinge, doch auch in den vielen kleinen Dingen malen wir uns oft negative Dinge aus. Heute erst dachte ich über die anstehende Fashion Week nach und wie krank ich mich gerade fühle. „Oh mist“, dachte ich mir, „was für eine schlimme Woche das werden wird, wenn ich mich jetzt erkälte.“ Genau das sind diese kleinen negativen Dinge, die uns fertig machen. Die versuche ich bewusst abzustellen. Denn obwohl die Möglichkeit besteht, dass diese Dinge eintreffen, müssen sie nicht unbedingt so kommen. Niemand kennt die Zukunft!

Dabei hilft es mir auch, viel mehr im Moment zu leben und weniger ständig an morgen, übermorgen oder nächste Woche zu denken. Ich lege meinen Fokus auf JETZT, auf positive Gedanken und Entwicklungen (oder versuche es mehr zu tun).

 

 

Was bringt dich weiter im Leben?

Was hat dieser Satz „Was bringt dich weiter im Leben?“ mit Zukunftsangst zu tun? Nun, die Angst vor der Zukunft bringt dich eben nicht weiter im Leben.

Ich weiß, was negativ eingestellte Menschen in mancher Hinsicht denken. Sie sehen es so: Dann bin ich wenigstens auf den Worst Case vorbereitet, wenn ich wirklich alles bis ins kleinste Detail einkalkuliere und versuche die schlimmen Dinge zu vermeiden, die passieren KÖNNTEN. Bloß keinen neuen Job suchen, denn das könnte in einer Katastrophe enden. Nicht auf den nächsten Urlaub freuen, sondern lieber ganz viele Medikamente einpacken, FALLS du krank wirst. Doch das ist keine gute Idee. Warum? Weil wir so nie den Moment genießen können, uns nicht auf die schönen Dinge im Leben einstellen, sondern ständig gefangen sind in diesen Negativ-Spiralen. Wir trauen uns nicht, Risiken einzugehen, die unser Leben nachhaltig verbessern könnten. Positives Denken wirkt sich positiv auf unser Leben aus.

Du musst dir bewusst machen, dass du dein Leben selbst gestalten kannst. Du kannst dein Leben aktiv so leben, wie es dich deinen Zielen näher bringt und dir die Zukunft gestaltet, die du dir wünschst.

Selbst wenn schlimme Dinge passieren, können wir selbst entscheiden, wie wir damit umgehen. Die Reaktion darauf bleibt uns überlassen.

 

 

 

 

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3 Kommentare

  • Antworten Micha 12. Januar 2019 um 12:36

    Wieso gut Frage.
    Mit dir an deiner Seite absolut keine Angst
    Lasse es geschehen einfach
    Ist alles gesteuert

  • Antworten Jana 13. Januar 2019 um 14:23

    Momentan versuche ich auch besonders positiv zu denken und möglicherweise ja ein sehr schönes 2019 zu erleben! Mal schauen, was die nahe Zukunft so für mich bereit hält 🙂

    Schöner Beitrag, der zum Nachdenken anregt!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Antworten Liselotte 13. Januar 2019 um 20:21

    Wahre Worte!
    Klar, ich habe manchmal auch gewisse Ängste. Aber ich lebe im hier und jetzt! Seit ein paar Jahren halte ich mir immer vor Augen „wie gut es mir eig geht“. Ich habe ein Job der Spaß macht, eine tolle Tochter und einen tollen Partner, ne schöne Wohnung…da kann ich doch nur optimistisch sein 😅 hilft jedenfalls immer positiv zu denken 😊

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