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So erkennst du Psychospiele – und vermeidest sie in Zukunft!

4. Januar 2019
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Was ist ein Psychospiel denn überhaupt? Ihr erkennt es ganz leicht daran, dass ihr euch nach einem hitzigen Gespräch richtig schlecht fühlt. Es laugt euch aus, ihr fühlt euch schlecht danach und kraftlos. Manchmal kommen wir immer wieder in solche Spiralen und wissen gar nicht, was mit uns passiert. Wir erleben diese kleinen Dramen tagtäglich – im Alltag, auf der Arbeit, in der Partnerschaft oder in der Familie.

 

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So erkennst du Psychospiele

Wir alle kennen solche Situationen. Meist laufen sie nach dem gleichen Muster ab oder es geht immer um die gleichen Thema. Nach dem Streit fühlst du dich schlecht, obwohl du vielleicht anfangs sogar helfen wolltest. Dabei gibt es keinen „Schuldigen“, sondern es gehören zwei zu dem Spiel dazu – wie bei allen Spielchen…

Erkenne den Köder

Es fängt an mit einem Köder. Damit wird der Gesprächspartner erstmal gereizt – mit einer kleinen Beleidigung oder einem Vorwurf. „Hast du wieder nicht aufgeräumt?“ Es ist ein erstes Signal. Damit geht es immer los.

Der wunde Punkt wird angegriffen

Die andere Person reagiert auf den Köder – und greift einen wunden Punkt auf. Erkennt ihr solche Situationen, erinnert ihr euch an etwas? Damit geht es dann nämlich richtig los mit dem Konflikt.

Jetzt eskaliert es

Die Eskalation gibt es in allen möglichen Variationen. Sie ist der dritte Schritt und immer das Ergebnis davon. Es schaukelt sich hoch auf beiden Seiten und nun gibt es auch keine Möglichkeit mehr, rational zu bleiben. Der Streit wird intensiver, vielleicht rennt einer von euch aus dem Raum oder rastet aus.

Was ist der Nutzen des Psychospiels?

Warum habt ihr beide das Spiel mitgemacht? Zu einem solchen Konflikt gehört auch immer ein Nutzen. Das war für mich persönlich am schwierigsten an der ganzen Sache, denn im Grunde möchte man bei einer solchen Situation gar nicht darüber nachdenken, dass es für jemanden von Nutzen sein kann. Doch es gibt einen Nutzeffekt. Das kann sein, dass sich der andere überlegen fühlen möchte. Um zu gewinnen, die Macht zu behalten.

 

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Wie komme ich da raus?

Freitagspost: Manipulierst du mich?

Am besten ist es natürlich, schon ganz früh einzugreifen. Auf keinen Fall auf die emotionale Ebene gehen! Sachliche Fragen können dabei helfen. Respektvoll sein, verständnisvoll und freundlich reagieren. Du kannst auch mal versuchen, direkt die Sachlage anzusprechen. Direkt den Spiegel vorhalten! Ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob das nicht zu viel Konfrontation ist. Doch in manchen Situationen kann es auch genau richtig sein. Natürlich kannst du auch auf bewährte Techniken in Konflikten zurückgreifen, so wie Ich-Botschaften.

Es ist nicht gut, eine Opferhaltung einzunehmen. Sich zu rechtfertigen oder klein zu machen. Deswegen auf der sachlichen Ebene bleiben! Gerade auch in beruflichen Dingen.

 

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Es ist nicht einfach, aus einem solchen Psychospiel auszubrechen. Gerade weil es so wichtig ist, rechtzeitig einzugreifen. In manchen Fällen kann es dir nur helfen, die Situation zu verlassen. Oder im schlimmsten Fall professionelle Hilfe suchen. Denn manchmal sieht man das Problem, doch nicht die Lösung. Da kann ein Experte dir am besten weiterhelfen.

Kennt ihr die Problematik mit den Pychospielen im Alltag? Habt ihr schon mal bewusst darüber nachgedacht und nach Strategien gesucht, wie ihr da rauskommt?

 

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