30something

Kannst du deinen Gedanken trauen?

8. Mai 2020
Kannst du deinen Gedanken trauen

Hast du schon mal zu viel nachgedacht? So viel über alles nachgedacht, überlegt und gegrübelt, bis du gar nicht mehr einschlafen konntest und auch am nächsten Tag noch völlig versunken in deinen Gedanken bist über das ganze Denken? Willkommen im Club. Genauso ging es mir nämlich gestern und heute und hoffentlich nicht morgen. Kannst du deinen Gedanken trauen?

 

30something Kolumne auf andysparkles

 

Kannst du deinen Gedanken trauen

 

 

Glaube nicht alles, was du denkst

 

Buchtipp: Glauben Sie nicht alles, was sie denken 

 

In der Meditation lernst du unter anderem auch genau das zu erkennen: Deine Gedanken machen dich nicht aus. Verrückt, oder? Man sollte doch glauben, genau unsere Gedanken machen uns als Mensch aus. Doch die Gedanken sind nicht der Kern unseres Wesens und leider funktionieren sie auch nicht automatisch zu unserem Vorteil.

Hintergrund ist: Der Mensch ist nicht auf die Welt gekommen, um glücklich zu sein. Das liegt nicht in unserer biologischen Agenda, wenn man es so nennen möchte. Unser Gehirn arbeitet stattdessen so, dass wir am Leben bleiben. Wir müssen ja nicht glücklich sein, um zu überleben. Angenehmer wäre es allerdings schon.

 

 

Kannst du deinen Gedanken trauen

 

 

Kannst du deinen Gedanken trauen?

 

Wir verlieren uns so oft in Gedanken an die Vergangenheit oder an die Zukunft. Liebeskummer, der über Monate weh tut und nicht aufhören will. Existenzängste. Momente, in denen wir uns geschämt haben oder einen Fehler begangen haben. Das lange Grübeln über diese Erlebnisse ist nicht konstruktiv. Denn meist verliert man sich dann nur darin und es wirkt sich negativ auf dich aus.

 

Kannst du deinen Gedanken trauen

 

Reflektierst du noch oder grübelst du schon?

In der Metakognition geht es darum, die eigenen Denkprozesse zu überwachen. Denken über das Denken sozusagen. Das lernt man durch Meditation und Achtsamkeit. Gedanken dürfen nicht gestoppt oder verdrängt werden, sondern akzeptiert und losgelassen werden.

Das ist sehr viel leichter gesagt als getan. Je nachdem wie stark dich das Gedankenkarussell im Griff hat, kann das sicherlich viele Jahre harter Arbeit an sich selbst brauchen. Ich bin selbst jemand, der sich über alles einen Kopf macht und es fällt mir ganz, ganz schwer loszulassen. Das vorausschauende Denken hat natürlich manchmal Vorteile, doch das viel Grübeln und Sorgen machen hat umso mehr Nachteile!

 

Wie ist es bei dir? Denkst du noch oder grübelst du schon? Was sind deine Strategien, um damit umzugehen?

 

Kannst du deinen Gedanken trauen

 

Kannst du deinen Gedanken trauen

 

 

Das könnte dir auch gefallen

1 Kommentar

  • Antworten Karin Karkutsch 8. Mai 2020 um 20:15

    Oh das kenne ich zu gut von mir . Manchmal ging es über mehrere Tage und es hat mir Energie geraubt.

    In meiner Therapie habe ich gelernt damit besser umzugehen und wenn es bei mir auftaucht schreibe ich meine Gedanken auf und sortiere die.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

  • Hinterlasse einen Kommentar