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Unzufrieden mit dem Leben?

29. Januar 2021
Portrait mit Missoma Schmuck

Ich war schon oft unzufrieden mit meinem Leben. Das hat mir meist mein Körper noch viel früher mitgeteilt, als es wirklich in meinem Kopf angekommen ist. Es sind nicht immer die extremen Dinge, nicht immer gleich Migräne oder chronische Schmerzen, manchmal auch wochenlange Unruhen oder merkwürdige Stimmungen, die ich mir nicht so ganz erklären kann. Momentan ist es nochmal eine besondere Situation: Durch die aktuelle Corona-Krise liegt es zum ersten Mal nicht in meiner eigenen Hand, mein Leben positiver zu gestalten. Ich kann nichts ändern am Großen und Ganzen. Es steht mir nicht mal wirklich zu, deswegen sehr traurig zu sein, weil weder meine Existenz gefährdet ist noch ich einen geliebten Menschen an die Krankheit verloren habe. Das lässt nur eine Option offen: Radikale Akzeptanz. Es einfach so anzunehmen, die Situation, denn sie ist so wie sie ist. Doch was kann ich tun, wenn ich generell unzufrieden mit dem Leben bin?

 

30something Kolumne auf andysparkles

 

 

Portrait mit Missoma Schmuck

 

 

Finde heraus, dass du unzufrieden bist

 

In meinen frühen 20ern habe ich es lange gar nicht gemerkt, dass ich unzufrieden war. Ich habe es nur gespürt, dass ich mich immer mehr ablenke von meinem eigenen Leben. Mit mehreren Jobs, intensiven Beziehungen zu anderen Menschen, zeitaufwendigen Hobbys. Bis ich mich selbst nicht mehr gespürt habe, bis dieses Kartenhaus zusammenfiel und ich schlussendlich gezwungen war, die Situation zu ändern.

Deswegen ist es auch so wichtig, es überhaupt zu erkennen und zu verstehen. Ich frage mich heute oft selbst: Lenke ich mich nur von etwas ab? Möchte ich etwas ändern an meinem Leben? Wenn ich die ersten Anzeichen sehe, so wie diese innere Unruhe oder sogar körperliche Stressbeschwerden, dann gehe ich lieber frühzeitig an die Ursache.

 

Portrait mit Missoma Schmuck

 

 

Unzufrieden mit dem Leben? Das kann dir dabei helfen

 

Freitagspost: Deswegen bist du unzufrieden

 

Radikale Akzeptanz, also im ersten Schritt es erstmal so anzunehmen, ist gerade jetzt in der Corona-Krise sehr wichtig. Es hilft auch generell. Danach kannst du dir einen Plan erstellen: Was gilt es im Leben zu ändern? Wie kannst du die derzeitige Anspannung in Bewegung umsetzen? Führe dir immer wieder vor Augen, was gerade richtig in deinem Leben läuft.

Doch der wohl wichtigste Schritt ist es, an die Ursachen zu gehen.

Meist hängen wir zu sehr an der Vergangenheit fest, haben alten Ballast noch nicht verarbeitet und nehmen in mit in die Gegenwart. Wir setzen zu wenig Grenzen, stellen unsere eigenen Bedürfnisse immer hinten an oder wollen perfekt sein. Es ist kein einfacher Weg, der Weg zum Glück. Dafür ist es nämlich unerlässlich, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, ehrlich und schonungslos. Manchmal sind wir auch lieber unglücklich statt glücklich, weil wir es uns aus irgendeinem Grund selbst nicht gönnen wollen.

 

Unzufrieden mit dem Leben?

 

 

Das kann dir alles dabei helfen, zufriedener zu sein:

 

  • Beschäftige dich mit deinem emotionalen Ballast (such dir vielleicht sogar eine Therapie oder finde Wege, die dir dabei helfen)
  • Lebe für heute, nicht für morgen
  • Übe dich täglich in Dankbarkeit
  • Gesünder leben: Mehr Schlaf, besser Essen, weniger Alkohol etc.
  • Nein sagen lernen
  • Gedanken-Stopp üben: Negative Gedankenschleifen bewusst unterbrechen
  • Brich aus der Routine aus

 

Warst du selbst schon mal sehr unzufrieden mit dem Leben? Was hat dir dabei geholfen? Hast du momentan auch deine Problem damit in der aktuellen Krise?

 

 

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Unzufrieden mit dem Leben?

 

Schwarzweiß Portrait

 

Unzufrieden mit dem Leben?

 

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Unzufrieden mit dem Leben?

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5 Kommentare

  • Antworten Marie 29. Januar 2021 um 19:37

    Die momentane Situation ist wirklich sehr schwer. Ich habe sich so meine Probleme, und denke immer ich Hammer auf „hohen Niveau“. Aber dennoch geht es mir tageweise schlecht. Auch wenn ich Versuche es positiv zu sehen.
    Das sind wirklich tolle Bilder..

  • Antworten Berna 30. Januar 2021 um 09:45

    Sehr schöner Beitrag, bei dem ich mich selbst sogar wieder erkenne. Ich lenke mich auch manchmal zu sehr ab.

    Liebe Grüße,

    Berna

  • Antworten Sandy 31. Januar 2021 um 16:11

    Ich bin echt oft unzufrieden mit meinem Leben uns momentan erst Recht. Aber ich finde nicht, dass es Menschen nicht zusteht, traurig zu sein auch wenn sie von der Krise nicht betroffen sind. Ich glaube die momentan Situation macht uns allen zu schaffen und es ist auch okay, sich davon negativ beeinflussen zu lassen, auch wenn man das Glück hat seinen Job noch behalten zu dürfen etc. :). Aber momentan ist es wirklich sehr schwierig, aus dem Tief wieder rauszukommen.. ich hoffe wirklich sehr, dass es bald mal Lockerungen gibt damit man zumindest wieder etwas unternehmen kann.

    Liebe Grüße
    Sandy GOLDEN SHIMMER

  • Antworten Katharina Perlbach 1. Februar 2021 um 21:06

    Ich finde ja es steht jeden zu über die aktuelle Situation traurig zu sein. Empfindungen sind ja etwas individuelles und lassen sich nicht messen. Lg (wir schaffen das)

  • Antworten Lina 4. Februar 2021 um 18:28

    Schöner Betrag! Habe ich mir gern durchgelesen. Fühle mich jetzt mit meiner Krise nicht so allein. Vielen Dank liebe Andy ❤️

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