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30something: So habe ich aufgehört zu lästern!

12. April 2019
So habe ich aufgehört zu lästern

Wir alle lästern mal ab und zu. Das ist normal und natürlich. Doch: Wer immer lästert, ist mit sich selbst unzufrieden. Ich habe selbst viele Jahre damit verbracht, mir über andere Menschen den Kopf zu zerbrechen. Warum läuft ihr Leben so perfekt, warum hat sie das was ich will, wieso dies, wieso das. Social Media verleitet dazu natürlich ungemein. Die ehemals beste Freundin aus der Grundschule oder der erste Freund sind nur einen Klick entfernt. Mein Problem sah lange so aus: Ich klickte bestimmte Personen in Social Media immer wieder auf und redete mir ein, wie blöd ich alles finde, was sie oder er tut. Eine wirklich üble Angewohnheit und ich denke, die haben sehr, sehr viele von uns. Langsam bin ich fast davon weggekommen. Wie, das verrate ich euch in der 30something Kolumne!

Die Vorteile des Lästerns sind hier zusammengefasst

 

 

So habe ich aufgehört zu lästern

 

So habe ich aufgehört zu lästern

Mein Schlüsselmoment: Was hat deren Leben mit meinem zu tun?

In letzter Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit Selbstwert. Wie baue ich Selbstvertrauen auf? Warum fehlt es mir und wie arbeite ich aktiv daran? Das hat in vielerlei Hinsicht mein Leben auf den Kopf gestellt. Ich habe mich selbst analysiert, war extrem ehrlich zu mir und habe einige schmerzhafte Fakten eingesehen. Nämlich auch, dass mein „Lästerverhalten“ nicht okay ist.

Wie positiv man andere Menschen sehe, so glücklich, gutherzig und emotional stabil sei man selbst, schreibt Wood im Journal of Personality and Social Psychology. (Welt.de)

Ich habe nun seit einigen Wochen an meinem Selbstwert gearbeitet und in dieser Zeit es auch geschafft, die Welt und andere Menschen schon positiver wahrzunehmen. So lag ich auch vor wenigen Tagen nachts noch wach und fragte mich, was hat „ihr“ Leben mit meinem Leben zu tun? Wie beeinflusst der Erfolg oder Misserfolg von anderen mich? Warum sollte mich das in irgendeiner Weise interessieren? Lieber beschäftige ich mich doch mit meinem Leben. Mit positiven Dingen. Lese vielleicht stattdessen Biographien von Menschen die mich interessieren, wenn ich mehr über das Leben „der anderen“ erfahren möchte.

 

So habe ich aufgehört zu lästern

 

…wenn in deinem Umfeld gelästert wird

Wie beende ich toxische Freundschaften

Ich hatte enge Freunde und Bekannte, die ständig lästern. Sowas hat mir immer ein schlechtes Gefühl hinterlassen. Zum einen mache ich dann automatisch mit (autsch!), zum anderen gibt mir das ganze negative Gerede ein negatives Gefühl. Im Grunde logisch, oder? Ich hatte oft das Gefühl, Lästern oder auch „negativ über andere reden“, macht mich richtig krank. Deswegen bin ich auch so froh, dass ich mir mittlerweile ein komplett lästerfreies Umfeld geschaffen habe.

 

Wer immer lästert, ist mit sich selbst unzufrieden

In dem oben verlinkten Welt.de Artikel musste in einer Studie jeder Teilnehmer drei Menschen beurteilen, die er nur flüchtig kannte. Je nachdem wie die „Halb-Fremden“ beurteilt werden, zeigt sich ganz viel über den mentalen Zustand der Person, die urteilt. Klar: Wer immer nur das Schlechte sieht, erwartet auch viel eher schlechte Dinge. Negative Gedanken wirken sich immer negativ auf dein Leben aus.

MAL lästern ist völlig ok. Dauerhaft lästern schadet dir nur selbst. Damit siehst du alles negativer und beeinflusst deinen Selbstwert – zum Schlechten. Im Grunde erstmal paradox, denn wer lästert, stellt sich ja über die anderen. Doch: „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ (Heinrich Nordhoff)

 

Mit diesem Satz stoppst du Lästern

Was tun, wenn du endlich mit dem Lästern aufgehört hast, doch in deinem Umfeld geht es wieder los? Es gibt einen Satz, den ihr euch dafür merken könnt:

Warum erzählst du mir das?

Gibt es darauf eine Antwort? Nicht wirklich, oder?

 

So habe ich aufgehört zu lästern

 

So habe ich aufgehört zu lästern

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2 Kommentare

  • Antworten Kai 15. April 2019 um 12:31

    Hallo Andrea, hier zu ein kleine Geschichte:

    Zum weisen Sokrates kam einer und sagte: „Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!“
    „Halte ein!“ unterbracht ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst,
    durch die 3 Siebe gesiebt?“ – „Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung.

    „Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe hindurchgeht:
    Das erste ist die Wahrheit. – Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
    „Nein, ich hörte es jemanden erzählen und…“

    „So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. – Es ist das Sieb der Güte.
    Ist das, was du mir erzählen willst, gut?“ – Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“

    „Hm“, unterbrach ihn der Weise, „so laßt uns auch das dritte Sieb noch anwenden. –
    Ist es notwendig, daß du mir das erzählst?“ – „Notwendig nun gerade nicht …“

    „Also”, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist,
    so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.“

  • Antworten Eda 16. April 2019 um 11:38

    Too sexy!
    Long hair with pink clothes is the perfect endorsement of the word sexy.
    At a glance, it is attracted to the characters in the photo.
    Like your blog.
    🙂

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