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Du bist, was du isst – beeinflusst Ernährung viel mehr?

26. Juni 2020
Du bist was du isst

Beeinflusst unser Ernährung viel mehr, als wir je für möglich gehalten haben? Ich habe mich in meinem Leben bisher immer recht moderat ernährt – nicht herausragend gesund, nicht sehr ungesund. Bei mir Zuhause gibt es selten Chips, Schoki oder Softgetränke, doch ich esse auch nicht nur Gemüse. Es gibt zwischendrin auch immer mal eine TK-Pizza, Pommes oder ein Fertiggericht. Richtig stark verändert habe ich meine Ernährung erst vor einem halben Jahr. Zum ersten Mal in meinem Leben!

 

30something Kolumne auf andysparkles

 

 

Du bist was du isst

 

Meine erste Ernährungsumstellung

 

Ich lebe seit Dezember 2019 vegetarisch oder genauer gesagt pescetarisch, denn ich esse noch ab und an Fisch. Davor habe ich auch öfters Fleisch gegessen. Chicken, Wurst oder Lebensmittel, die Fleisch beinhalten. Den Umschwung brachte bei mir nicht nur der Gedanke an den Tierschutz, sondern auch vor allem auch Netflix-Dokus wie „What the Health“. Darüber habe ich schon berichtet in dem Artikel: „Diese Netflix Dokus verändern dein Leben„.

Der Verzicht auf Fleisch fiel mir nicht schwer. Ich hätte damit ehrlich nie gerechnet, weil ich davor wirklich gerne mal Burger oder Hühnchen gefuttert haben. Doch vom ersten Tag an habe ich damit keine Schwierigkeiten gehabt. Ich esse nun auch mal Veggie Burger oder ein veganes Würstchen. Gleichzeitig habe ich mich auch im Februar selbstständig gemacht. Früher war ich immer ständig im Stress und habe mir super oft schnell ein Frühstück beim Bäcker oder Fast Food zum Mittagessen geschnappt. Seitdem ich von Zuhause aus arbeite, mache ich das natürlich nicht mehr und ich esse generell frischer und ausgewogener.

Ich fühle mich viel gesünder und fitter in diesem Jahr. Ich war noch kein einziges Mal erkältet oder erkrankt, obwohl ich früher ständig mit Erkältungen oder Nebenhöhlenentzündungen zu kämpfen hatte. Mir geht es auch psychisch besser, ich fühle mich weniger gestresst, überfordert oder ängstlich. Könnte das alles mit der Ernährung zusammenhängen?

 

Du bist was du isst

 

 

Du bist, was du isst – beeinflusst Ernährung viel mehr?

 

Wenn du gerne Dokus schaust, dann schau unbedingt in die Arte Doku „Unser Hirn ist, was es isst“ auf YouTube rein. Da wird untersucht, wie unser Gehirn nicht nur unsere geistige Lage, sondern auch unsere Gehirnleistung und unsere Entscheidungen beeinflusst. Hirnforscher führten Studien an Gefängnisinsassen durch, die durch ausgewogene Ernährung viel weniger aggressiv auffällig wurden. Es geht auch darum, wie schädlich sich falsche Ernährung schwangerer Frauen auf die Kinder  später auswirkt  – vor allem auf die psychische Lage.

Gleichzeitig bedeutet das auch, dass wir durch unsere Ernährung gezielt unser Leben verbessern können: Unser Wohlbefinden, unser Energielevel, unsere Gehirnleistung.

Was bedeutet das jetzt für uns oder für mich? Ich werde in Zukunft noch bewusster sein, was meine Ernährung angeht, denn wenn es dabei nicht nur um die gute Figur geht, sondern auch um meine Stimmung und meine Gehirnleistung, dann überlege ich mir die nächste Portion Pommes doch zweimal.

 

Habt ihr diese Doku auch schon mal gesehen? Wie steht ihr zum Thema Ernährung und gesundes Leben?

 

Du bist was du isst

 

Du bist was du isst - beeinflusst unsere Ernährung viel mehr als wir bis jetzt denken

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4 Kommentare

  • Antworten Zungenspitzengefühl 26. Juni 2020 um 11:15

    Finde Ernährung auch so wichtig! Klar, jeder isst mal Fast Food aber oft fühlt man sich danach doch super unwohl und will eigentlich wieder was gesundes (zumindest gehts mir so). Frisch zuhause kochen ist auf jeden Fall schon mal ein guter Schritt, alles frisch gekochte ist jedenfalls viel besser für den Körper als alles andere da draußen 🙂 schöne Bilder übrigens! Lg Luisa von http://zungenspitzengefuehl.com/

  • Antworten Sandy 26. Juni 2020 um 15:10

    Wirklich interessanter Post! Ich denke auf jeden fall, dass die psychische gesundheit mit er ernährung zusammenhängen kann. Ich kenne das auch. Wenn ich mehr als einen tag hintereinander fast food oder ungesundes gegessen habe, fühle ich mich wirklich schlecht und bereue es. Auf fleisch könnte ich allerdings nie verzichten aber habe meinen konsum auf jeden fall schon sehr stark reduziert.

    Sandy GOLDEN SHIMMER

  • Antworten Katharina 26. Juni 2020 um 23:48

    Ich habe mich eigentlich schon immer relativ viel mit meiner Ernährung beschäftigt, wenn natürlich auch in manchen Phasen mehr, in anderen weniger. Es darf halt, wie alles, nicht zwanghaft werden und vor allem soll essen ja immer auch Spaß machen 😎😻

  • Antworten Lisa 28. Juni 2020 um 08:50

    Ich esse einfach immer intuitiv und abwechslungsreich. Ich verbiete mir nichts, aber schlage eigentlich auch nie über die Stränge. Die Doku muss ich mir mal ansehen!
    LG Lisa

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